Leichter Anstieg beim Homeoffice – So arbeitet Deutschland 2025

2025 nutzte rund ein Viertel der deutschen Erwerbstätigen zumindest ab und zu das Homeoffice – ein klein wenig mehr als in den Vorjahren.

heute 08:11 Uhr | 2 mal gelesen

Das Statistische Bundesamt hat verkündet, dass im Jahr 2025 etwa 25 Prozent aller Erwerbstätigen in Deutschland manchmal von zu Hause aus arbeiten – ein Prozentpunkt mehr als 2024. Diese Zahlen zeigen: Der Trend zum Homeoffice ist nicht verschwunden, sondern hat sich nach dem Corona-Schub zwar leicht normalisiert, bleibt aber weit über dem, was wir noch 2019 kannten. Damals steuerte das Homeoffice eher ein Schattendasein: Nur 13 Prozent machten davon Gebrauch. Auffällig ist, dass mittlerweile nicht mal jeder Vierte, der Homeoffice nutzt, komplett remote arbeitet. Die Mehrheit – fast die Hälfte dieser Gruppe – bleibt an weniger als der Hälfte ihrer Arbeitstage zuhause. Während der Corona-Hochphasen waren es viel mehr Menschen, die das Büro praktisch komplett gegen das eigene Wohnzimmer getauscht hatten. Wer Homeoffice macht, hängt von mehreren Faktoren ab: Große Unternehmen mit mindestens 250 Leuten sind Spitzenreiter – hier arbeiten 35 Prozent mindestens gelegentlich daheim. In kleinen Betrieben sind es gerade mal 19 Prozent. Auch das Alter spielt eine Rolle: Beschäftigte zwischen 35 und 44 Jahren greifen am häufigsten zum Homeoffice-Angebot, bei den unter 24-Jährigen und bei älteren Semestern sieht es deutlich magerer aus. Die Branchenunterschiede sind eklatant: Während IT, Verwaltung oder Beratung für viele synonym mit Heimarbeit stehen, bleibt Homeoffice in der Gastronomie, im Einzelhandel oder im Gartenbau die Ausnahme. Spannend im EU-Vergleich: Deutschland liegt mit seinem Homeoffice-Anteil leicht über dem Schnitt der EU-Länder. Die Niederlande sind hier Spitzenreiter, während in Osteuropa Homeoffice eine Randnotiz bleibt. Man könnte fast sagen: Ob man zuhause oder im Büro arbeitet, ist nicht nur eine Frage des Jobs, sondern manchmal auch eine Frage der nationalen Kultur und Chancen.

Im Jahr 2025 ist der Anteil der Erwerbstätigen, die zumindest gelegentlich im Homeoffice tätig sind, in Deutschland weiterhin gestiegen und liegt nun bei 25 Prozent. Damit behauptet sich der Trend, auch wenn viele inzwischen wieder flexibler zwischen Büro und Zuhause wechseln – etwa nur knapp ein Viertel arbeitet komplett remote. Neben Größe des Betriebs und Alter der Beschäftigten beeinflussen vor allem die Branchenzugehörigkeit und auch regionale beziehungsweise nationale Unterschiede, wie verbreitet das Arbeiten von zuhause aus tatsächlich ist. Aktuelle Berichte zeigen eine weiterhin lebhafte Debatte: Die Süddeutsche Zeitung berichtet, dass viele Unternehmen trotz Lockerungen nach Corona weiterhin auf hybride Arbeitsmodelle setzen und Homeoffice zunehmend als Teil der Unternehmenskultur gesehen wird (Quelle: Sueddeutsche Zeitung). Laut Zeit.de mehren sich Stimmen, die gesundheitliche und produktive Vor- und Nachteile von Homeoffice diskutieren, insbesondere im Hinblick auf Work-Life-Balance und mentale Gesundheit (Quelle: Zeit Online). Im Spiegel wird hervorgehoben, dass rechtliche und praktische Hürden – etwa bei technischer Ausstattung oder Datenschutz – in vielen Unternehmen noch nicht vollständig ausgeräumt sind, was die Verbreitung von Homeoffice weiterhin beeinflusst (Quelle: Der Spiegel).

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