Wer denkt, Kinderjury klingt irgendwie niedlich, hat die Preisverleihung des GOLDENEN SPATZes offenbar noch nie erlebt: Die kleinen Jurorinnen und Juroren nahmen es sehr ernst – und ihre Wahl fiel für den besten Non-Fiktion-Kurzfilm auf „Die Sendung mit der Maus – Blindenfußball“. Der Film taucht ein in die teils unbekannte Welt des Blindenfußballs, macht Sport inklusive sichtbar – und zwar auf verständliche Weise, wie die Jury lobte. Es ist faszinierend, wie sehbeeinträchtigte Spieler das Spielfeld meistern und worin sich ihr Spiel vom klassischen Fußball unterscheidet – viele Kinder wussten davon vorher gar nichts, sagten sie selbst. Die Hoffnung: Mehr Menschen sollen den inklusiven Sport entdecken können.
Ebenfalls strahlend Ausgezeichnete: Lisa Vanhemelrijck, die als Bianca in „Heute heißen alle Sorry“ mit nuanciertem Spiel überzeugte, so glaubhaft und intensiv, dass man bisweilen die Leinwand als Fenster zur Wirklichkeit empfand. Der Film – eine internationale Produktion mit KiKA, hr und verschiedenen Partnern – nimmt die Zuschauer mit auf die Suche nach Anerkennung, Selbstzweifel und das nötige Quentchen Mut zur Veränderung.
Das Kinder-Medien-Festival GOLDENER SPATZ bleibt der Maßstab für hochwertige Produktionen im deutschsprachigen Raum. Wer mehr wissen möchte, kann sich auf der Seite von KiKA umsehen.
Kontakt: KiKA, Unternehmenskommunikation, Gothaer Straße 36, 99094 Erfurt | Telefon: 0361-218-1827 | E-Mail: kommunikation@kika.de | https://kommunikation.kika.de
Das 34. Festival „Goldener Spatz“ hob erneut die Bedeutung von Kindermedien für gesellschaftliches Lernen, Vielfalt und Inklusion hervor. Am stärksten ins Auge fielen die einfühlsame Sachgeschichte über Blindenfußball, die nicht nur einen Nischen-Sport erklärt, sondern gelebte Inklusion sichtbar macht, sowie die authentische Darstellung von Lisa Vanhemelrijck, deren glaubwürdiges Spiel tiefe Identifikationspunkte für junge Zuschauer bietet. Die Kinderjury achtete besonders auf Authentizität, kreative Vermittlung und sensible Themenwahl.
Aktuelle Recherchen zeigen: 2026 wird das Bewusstsein für die Bedeutung kindgerechter und inklusiver Inhalte gerade in der Medienpolitik weiter gestärkt – das Festival ist ein wichtiger Kristallisationspunkt für die Debatte um Chancengleichheit und Bildungsgerechtigkeit im Mediensektor. Zudem wird die Vielfalt geförderter Produktionen immer internationaler, oft arbeiten deutschsprachige und europäische Partner für hochwertige Serien und Filme zusammen. Das Festival dient zunehmend als Bühne für Debatten um innovative Erzählformen, Diversität und die Frage, wie Medien Kinder empowern können.