Neues Leben für Altbestände: Wie Procter & Gamble und innatura gemeinsam soziale Einrichtungen stärken

Köln/Schwalbach am Taunus – Eine ziemlich eingespielte Teamarbeit: 2025 zählt Procter & Gamble erneut zu den großzügigsten Spendern von Hygiene- und Haushaltsartikeln für die Partner von innatura.

heute 17:20 Uhr | 3 mal gelesen

Mehr als 540 Paletten mit fabrikneuen Waren und einem geschätzten Wert von rund zwei Millionen Euro – so hoch ist das Engagement von P&G, das im vergangenen Jahr an innatura ging. Innatura ist eine Art Scharnierelement zwischen Wirtschaft und Gemeinwohl: Sie sammeln, lagern und verteilen überschüssige, aber voll nutzbare Produkte, die andernfalls wohl im Müll landen würden, zu sozialen Zwecken – und das gegen einen kleinen Unkostenbeitrag. Nachhaltigkeit spielt mit: Was im Handel keinen Platz mehr findet, bekommt so eine zweite Chance im Alltag Bedürftiger.

Über ein Jahrzehnt funktioniert diese Symbiose aus sozialer Verantwortung und Ressourcenschonung schon – mit echten Auswirkungen auf Menschen in Not, zum Beispiel durch Marken wie Pampers, Ariel oder Always. Solche Spenden bedeuten für viele den Unterschied zwischen täglicher Sorge und einem Stück Sicherheit.

Wie Spenden Lebensrealitäten verändern

Das klingt vielleicht abstrakt, ist es aber nicht: Fixpunkt e.V. in Berlin, eine Anlaufstelle für Drogenabhängige, beschreibt, wie elementar insbesondere Hygieneartikel sind. Frau Di Lorenzo berichtet: „Gerade unsere Klientinnen fragen gezielt nach Damenbinden – denn Hygiene ist nicht nur Privatsache, sondern auch ein Stück Würde. Ohne solche Spenden müsste hier einfach an den falschen Ecken gespart werden.“

Und in Duisburg, bei immersatt e.V., geht’s um weit mehr als eine warme Mahlzeit. Herr Hinz schildert: „Viele der Kinder hier hätten ansonsten keine Gelegenheit, regelmäßig saubere Kleidung zu haben oder sich zu duschen. Die Produkte, die wir verteilen, sind manchmal der kleine Unterschied, der Ausgrenzung verhindert.“

Solche Beispiele zeigen: Spenden werden nicht irgendwo verwaltet, sie landen tatsächlich mitten im Leben – und helfen, gesellschaftliche Teilhabe und Würde zu sichern. Das wissen auch die Verantwortlichen bei P&G: „Diese Produkte sind echte Türöffner – für Selbstwert, für Chancen, für soziale Integration“, sagt Gabriele Hässig, die das Thema Nachhaltigkeit verantwortet.

Über die Akteure

P&G steht mit Marken wie Pampers, Oral-B und Lenor weltweit in 70 Ländern für Alltag und Komfort. Wer mehr wissen möchte: www.de.pg.com.

innatura ist in Deutschland Vorreiterin für die nachhaltige Verteilung von Sachspenden an soziale Organisationen. Inzwischen profitieren über 4.500 Einrichtungen von Waren von mehr als 290 Partnerfirmen. Details: innatura.org und auf Social Media.

Procter & Gamble setzt in Zusammenarbeit mit innatura ein deutliches Zeichen für soziales Engagement und Ressourcenschonung: Nicht verkaufte, fabrikneue Haushalts- und Hygieneartikel kommen so Menschen zugute, die sonst oft übersehen werden. Die Spenden helfen ganz konkret – das zeigen Beispiele aus der sozialen Arbeit — und ermöglichen Teilhabe, Würde und bessere Lebensumstände. Ergänzend dazu zeigt ein Blick ins Netz: Fachmedien berichten aktuell verstärkt über den Trend, dass Unternehmen zunehmend Sachspenden als Strategie der Nachhaltigkeit einsetzen und soziale Initiativen beklagen, dass steigende Armutslagen in Deutschland die Bedeutung solcher Projekte weiter erhöhen. Zudem ist seit Kurzem in mehreren großen Portalen zu lesen, dass Sachspenden bislang eher ein Stiefkind politischer Förderpolitik bleiben, obwohl ihr Effekt auf den Sozialstaat nachweislich beachtlich ist. Gerade im Lichte wachsender sozialer Ungleichheiten und des öffentlichen Drucks, nachhaltiger zu wirtschaften, gewinnen Partnerschaften zwischen Unternehmen und Soziallogistikern wie innatura weiter an Relevanz.

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