Zwei Jahrzehnte Lampenrecycling – Eko Fresh feiert mit Lightcycle das Engagement der Verbraucher*innen

München – Seit zwanzig Jahren sorgt Lightcycle dafür, dass ausgediente Leuchtsysteme fachgerecht entsorgt werden. Zusammen mit Eko Fresh und der Aktion „Sei helle, bring sie zur Sammelstelle“ zeigt die Initiative, wie Umweltschutz im Alltag feste Routine werden kann. Ein aktuelles Video bringt nicht nur Dankbarkeit, sondern auch einen kleinen HipHop-Vibe ins nachhaltige Handeln.

heute 08:37 Uhr | 4 mal gelesen

Zugegeben: Man denkt nicht jeden Tag ans Recycling von alten Lampen – außer vielleicht, man räumt den Abstellraum endlich mal wieder auf. Doch seit genau 20 Jahren ist mit Lightcycle ein verlässliches System am Start, das dafür sorgt, dass wir unsere ausgedienten Lampen nicht einfach in den Hausmüll werfen, sondern zurückgeben können. Das ist nämlich gar nicht so selbstverständlich! Seit dem Inkrafttreten des ElektroG (Elektro- und Elektronikgerätegesetz) gibt es klare Regeln, wie Elektroschrott, gerade auch Lampen, in Deutschland entsorgt werden muss. Um das Ganze greifbarer, vielleicht sogar ein bisschen cooler zu machen, spannt Lightcycle den bekannten Rapper und Entertainer Eko Fresh ein. Mit seiner lockeren, oft augenzwinkernden Art spricht er in der Social-Media-Kampagne „Sei helle, bring sie zur Sammelstelle“ Menschen an, die sich mit Umweltthemen sonst vielleicht weniger beschäftigen würden. Das Rap-Video zur Kampagne läuft schon eine Weile, jetzt gibt es pünktlich zum Jubiläum ein weiteres Dankesvideo, das die Aktion feiert und alle (nochmal) motiviert, beim Recycling dabei zu bleiben. Im Video bedankt sich Eko Fresh – alias Freezy – ausdrücklich bei allen, die sich schon engagieren und Lampen zur Sammelstelle bringen. Kurzer Einschub: Es sind offenbar bereits über 150.000 Tonnen Leuchtmittel auf diese Weise einem neuen Gebrauch zugeführt worden. Das macht nicht nur Platz im Schrank, sondern hält auch die Umwelt sauber und Rohstoffe im Kreislauf. Lightcycle organisiert als gemeinnützige Organisation mit unkomplizierten Abgabemöglichkeiten – ob im Einzelhandel, auf dem Wertstoffhof oder mittels Großsammelstellen – das Sammeln und Recycling von Lampen. Und Eko Fresh? Der ist nicht nur in Sachen Musik eine vielseitige Erscheinung, sondern setzt sich auch glaubhaft für gesellschaftliche Themen ein. In Interviews, mit eigenen Erfahrungen und seiner Community hat er beim Thema Nachhaltigkeit bereits einige zum Nachdenken gebracht. Klar, nicht jeder reimt so geschmeidig wie er, aber die Botschaft bleibt: Recycling ist nicht retro, sondern längst Teil eines fortschrittlichen Lebensstils. Oder wie Eko Fresh fast schon feierlich formuliert: „Licht an, weitermachen – für'n Planeten mit Zukunft.“ Mehr Details zu den Abgabestellen und alles rund um Lightcycle findet man übrigens auf deren Website.

Lightcycle, ein gemeinnütziges Rücknahmesystem für Beleuchtung, feiert zusammen mit dem Rapper Eko Fresh das 20-jährige Bestehen des ElektroG sowie den eigenen Beitrag zum nachhaltigen Umgang mit Alt-Lampen in Deutschland. Die Öffentlichkeitskampagne mit dem Slogan „Sei helle, bring sie zur Sammelstelle“ bindet Verbraucher*innen aktiv ein und will zeigen: Recycling kann Teil des Alltags und sogar Lifestyle sein – es geht niederschwellig und unkompliziert an weit über 10.000 Sammelpunkten bundesweit. Die Initiative wurde in Anbetracht wachsender Umweltprobleme und begrenzter Ressourcen ins Leben gerufen; insbesondere Leuchtmittel enthalten Rohstoffe wie Aluminium, Glas und seltene Erden, die durch fachgerechtes Recycling wiederverwendet werden können – allein durch Lightcycle wurden schon mehr als 150.000 Tonnen Lampen gesammelt und verarbeitet. Neue Impulse gibt es derzeit aus Deutschland: Laut einem aktuellen Bericht der Deutschen Umwelthilfe werden Rücklaufquoten weiterhin intensiv diskutiert – sie mahnen, dass noch immer zu viele Altgeräte achtlos entsorgt werden (Quelle: FAZ). Das Umweltbundesamt betonte jüngst, dass E-Schrott-Mengen insgesamt steigen, Elektrokleingeräte aber weitaus schlechter erfasst werden als Großgeräte, sodass Informationskampagnen wie die von Lightcycle als zentrales Werkzeug gelten (Quelle: Spiegel). Auch mehrere Städte – etwa München und Hamburg – testen eigens entwickelte Rücknahme-Apps, um die Sammelquoten durch niedrigschwellige digitale Angebote zu steigern (Quelle: taz.de).

Schlagwort aus diesem Artikel