Die Linke erneuert ihren Appell an die Bundesregierung, sich für eine rasche Reform des Sexualstrafrechts nach dem Vorbild 'Nur Ja heißt Ja' einzusetzen. Luke Hoß, rechtspolitischer Sprecher der Partei, kritisiert die aktuelle Gesetzeslage und fordert eine eindeutige Festlegung im Gesetz auf den Grundsatz der ausdrücklichen Einwilligung. Damit wird auch die Verlängerung der Verjährungsfristen bei Sexualstraftaten als überfälliger Schritt begleitet. International betrachtet ist diese Debatte nicht neu: Spanien und Schweden haben das Einwilligungsprinzip bereits eingeführt, mit spürbaren gesellschaftlichen Auswirkungen. Kritiker warnen vor möglichen Beweisproblemen, während Befürworter den Schutz der Selbstbestimmung von Betroffenen in den Vordergrund rücken. In Deutschland steht das Thema zunehmend im Fokus öffentlicher und rechtlicher Diskussionen, unter anderem befeuert durch mehrere prominente Fälle und die gesellschaftliche #MeToo-Debatte. Siehe auch Rückmeldungen auf europäischer Ebene zur Angleichung der Standards zum Schutz vor sexualisierter Gewalt.
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