Mailand bleibt Spitzenreiter für Luxuswohnungen
Mit seinem Ruf als Wirtschafts- und Modemetropole setzt Mailand auch 2026 den Ton für Italiens Luxuswohnmarkt. Der Preis für hochklassige Apartments in Toplagen klettert bis zu 27.000 Euro pro Quadratmeter, wobei internationale Käufer besonders aktiv sind. Interessant: Immer mehr zieht es Suchende auch in benachbarte Städte wie Monza, Legnano und Saronno, wo das Preisniveau noch vergleichsweise zugänglich erscheint.
In Rom, der Ewigen Stadt, steigen die Preise für Luxusimmobilien weiterhin leicht und erreichen für exklusive Stadtvillen bis zu 5 Millionen Euro sowie für Wohnungen im Hochpreissegment bis 12.000 Euro pro Quadratmeter. Beliebt sind frisch modernisierte Objekte – vor allem in den Quartieren Prati, Trieste-Salario und Ostiense.
Italiens Traumziele für Zweitwohnsitze boomen
Spektakulär gefragt sind weiterhin die Oberitalienischen Seen, Riviera, die Alpen sowie die Inseln – wer von einer Villa mit Seeblick oder einem Chalet mit Bergpanorama träumt, muss tief in die Tasche greifen. Die Costa Smeralda auf Sardinien dominiert den Markt mit astronomischen Preisen: Sagenhafte 100 Millionen Euro können für exklusive Anwesen abrufbar sein, Luxusapartments erreichen bis zu 47.000 Euro pro Quadratmeter.
Auch am Comer See, wo fast jeder zweite Käufer aus dem Ausland stammt, werden Penthäuser für bis zu 15.000 Euro je Quadratmeter und Villen für rund 40 Millionen Euro gehandelt. Dem Trend folgend klettern die Preise für Premium-Chalets in Cortina d'Ampezzo und Courmayeur bis auf 13 Millionen Euro, mit bis zu 20.000 Euro pro Quadratmeter für exklusive Apartments. Besonders attraktiv: modernisierte, ganzjährig nutzbare Zweitwohnsitze.
Obendrein behaupten Portofino und Santa Margherita Ligure an der Riviera ihre Position in der Spitzengruppe der teuersten Orte: 35 Millionen Euro für Villen beziehungsweise 25.000 Euro pro Quadratmeter für Top-Wohnungen sind hier durchaus realistisch. Gefragt sind Objekte mit Meerblick, Privatsphäre und hochwertiger Ausstattung.
Internationales Interesse und Nachhaltigkeit prägen den Markt
Ausländische Käufer – überdurchschnittlich oft aus Europa und den USA – setzen weiterhin Trends, bevorzugen dabei zunehmend energieeffiziente, architektonisch wertvolle Häuser mit großzügigen Außenanlagen. "Sanierte Immobilien mit sehr guter Bausubstanz sind klar im Vorteil – sie kosten zwar mehr, lassen sich aber auch schneller verkaufen", betont Muhannad Al Salhi von Engel & Völkers.
Blick in die Zukunft: Premium bleibt Premium
Für 2026 bleibt das Bild stabil: In begehrten Lagen werden hochwertige Objekte weiterhin gefragt und wertstabil sein – auch weil Luxusimmobilien in Italiens Topregionen als inflationssicher und renditestark gelten. Kurzum: Egal ob Erst- oder Zweitwohnsitz, Individualität und Nachhaltigkeit sind zunehmend gefragt. Investments in Spitzenlagen bleiben für internationale Investoren attraktiv.
Über Engel & Völkers: Das traditionsreiche Maklerhaus agiert seit 1977 weltweit als Spezialist für exklusive Wohn- und Gewerbeimmobilien, Yachten und Jets. Mit über 16.700 Mitarbeitenden in mehr als 35 Ländern steht die Marke für Individualberatung auf höchstem Niveau und innovative, digitale Vermittlungslösungen. Mehr: www.engelvoelkers.com
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Quelle: Engel & Völkers Deutschland via news aktuell
Italiens Luxusimmobilienmarkt durchläuft eine bemerkenswerte Zweiteilung: In begehrten Regionen explodieren die Preise, während weniger attraktive Objekte teils stagnieren oder an Wert verlieren. Internationale Investoren, vor allem aus Europa und Nordamerika, treiben die Nachfrage und preisen dabei Faktoren wie Energieeffizienz, nachhaltige Bauweise und Privatsphäre zunehmend hoch ein. Neuere Marktanalysen aus Fachmedien zeigen, dass der Zuzug ausländischer Käufer nicht nur Wirtschaftsmetropolen wie Mailand, sondern auch ländliche Regionen, Küstenorte und Alpenlagen beflügelt, da nachhaltige Wohnformen und flexible Homeoffice-Konzepte in den letzten Jahren spürbar wichtiger wurden. Im Vergleich zu den Vorjahren ist das Angebot an wirklich hochkarätigen Objekten allerdings noch einmal knapper geworden – eine Entwicklung, die sich zum Teil mit den globalen Unsicherheiten und der hohen Beliebtheit sicherer Anlageklassen erklärt. Laut italienischen Online-Medien und aktuellen Studien erleben insbesondere Feriendomizile und Wohnsitze, die hohen Komfort mit Energieeffizienz verbinden, eine Sonderkonjunktur – nicht zuletzt deshalb, weil neue Vorschriften und politische Debatten rund um Eigentum, Besteuerung und Nachhaltigkeit in Italien auf die Investorenstimmung wirken. Gerade für internationale Top-Käufer zählt Italien, trotz mancher administrativer Hürden, weiterhin als ein sicherer und renditestarker Hafen für Kapitalanlagen in Beton und Marmor.