Maksu startet nach FMA-Lizenz mit europaweiten Zahlungsdiensten durch

Ein frischer Wind für Europas Payment-Branche: Maksu, das in Wien beheimatete Payment-Fintech mit der DNA von mehr als zwei Jahrzehnten Branchenerfahrung, kann nach behördlicher Freigabe der österreichischen FMA grenzüberschreitende Zahlungsdienste bereitstellen – und positioniert sich damit als neue Größe am europäischen Zahlungsmarkt.

heute 13:50 Uhr | 2 mal gelesen

Es gibt Geschichten, die sind zugleich umständlich und bahnbrechend – wie die von Maksu: Das Wiener Zahlungsinstitut durfte nach monate-, vielleicht sogar jahrelangem regulatorischem Drahtseilakt die begehrte Konzession der FMA entgegennehmen. Was erstmal nach Bürokratendeutsch klingt, bedeutet in Wirklichkeit: Mit der Zulassung nach PSD2-Standard erhält Maksu, geschützt unter dem Dach der österreichischen Finanzmarktaufsicht, grünes Licht, in sämtlichen EU-Staaten ohne weitere Einzelzulassungen digitale Zahlungsdienste anzubieten. Händler, von kleinen Online-Boutiquen hin zu ausgewachsenen Mittelständlern, bekommen damit Zugang zu einem Flickenteppich vereinheitlichter Zahlungslösungen – Karten, direkte Kontozugriffe, neue digitale Wallets und mehr, alles in einem Paket, und das mit dem Gütesiegel europäischer Reglungssicherheit.

Die Zulassung durch die FMA ist nicht einfach ein Behördensiegel – sie zwingt Maksu, höchsten Anforderungen im Hinblick auf Governance, Finanzen, Risikoprävention und Compliance zu genügen. Solche Prüfungen sind tückisch: Ein kleiner Fehler, und alles steht wieder auf Anfang. Nach monatelanger Teamarbeit mit beratenden Behörden und Experten hat Maksu diesen Balanceakt erfolgreich gemeistert. CEO Vlado Galevski bringt es auf den Punkt: Nicht nur wird Maksu jetzt als absolut vertrauenswürdiger Zahlungsdienstleister gehandelt, sondern kann auch gezielt auf die Probleme von kleinen und mittelständischen Unternehmen eingehen – etwa hohe Kosten, zu viele Regeln, ständige Checkout-Frustration. Nach eingehender Recherche zeigt sich, dass die Zahlungsbranche in letzter Zeit stark in Bewegung ist: Laut der FAZ wird der Bedarf an sicheren, flexiblen Zahlungslösungen weiter steigen, insbesondere, da Start-ups und KMU in der digitalen Wirtschaft an Bedeutung gewinnen. Entsprechend betont auch die taz, dass europäische Standards und Lizenzen Europas Abhängigkeit von US-Bezahldiensten verringern sollen. Weiter berichtet Süddeutsche, dass neue Anbieter mit Fokus auf Einfachheit und Transparenz das Vertrauen von Konsumenten und kleinen Händlern besonders gewinnen – ein Trend, den Maksu gezielt adressiert.

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