Über zwei Jahrzehnte hinweg hat sich die Hochschule Burgenland als Kaderschmiede für Weinmarketing profiliert – und nun, jetzt also, ist die Zeit reif für eine inhaltliche Frischzellenkur. Die bisherigen Erfolge der Alumni in Weinwirtschaft, Handel oder Gastronomie sprechen zwar für sich; trotzdem spürt man: Die Welt trinkt nicht mehr wie früher, Konsumgewohnheiten geraten in Bewegung, und kluge Bildung zieht da besser mit.
Der neu gestaltete Master verknüpft – nicht ohne Wagemut – die beiden Erlebniswelten Wein und Food. Gerade weil der Appetit auf Weinanerlebnisse nachlässt, öffnet das Studienprogramm nun explizit Wege in den Gesamtmarkt der Genuss- und Lebensmittelbranche. Ein Schritt, der definitiv breitere Berufschancen bereithält. Wer Lust hat, kann sich jetzt schon bewerben, immerhin gibt es jedes Jahr nur 25 Plätze. Der Rhythmus? Ungefähr alle vier Wochen Präsenzmodule von Freitag bis Sonntag, dazu abendliche Online-Kurse in der Woche – klingt nach harter, aber möglicher Organisation für Berufstätige. Studiengebühren? Keine. Auch nicht schlecht.
Im Mittelpunkt steht laut Studiengangsleiter Marcus Wieschhoff das Verständnis internationaler Märkte und frische Analysen von Konsumtrends. Wer Lust hat, zwischen Produktentwicklung, Regionalmarketing und Nachhaltigkeit kreativ zu werden, dürfte sich angesprochen fühlen. Genauso gefragt: Leute mit Faible für Veranstaltungen, für Social Media, Export, Handel – eigentlich ein bunter Strauß beruflicher Möglichkeiten.
Trotz aller Neuerungen bleibt das Programm, wie der jahrelange Erfolg zeigt, ein Unikat im deutschsprachigen Raum. Internationale Gastlehrende, Exkursionen und branchenspezifisches Englisch sorgen für frappierende Ausblicke über den Tellerrand (oder das Weinglas?). Noch eine Info am Rande: Wer sich einschreiben will, muss ein Erststudium aus Bereichen wie Wirtschaft, Naturwissenschaften oder Recht mitbringen. Mit etwas Glück startet der neu ausgerichtete Master zum Herbst 2026, nachdem die Agentur für Qualitätssicherung ihr Okay gibt.
Kompakt zusammengefasst: Vier Semester, berufsbegleitend, deutsch und englisch auf hohem Niveau, 25 Plätze – mehr unter www.hochschule-burgenland.at. Vielleicht wird’s spannend – wenn man nicht einfach nur nach Schema F anstoßen will.
Der neu gedachte Master „Wine and Food Marketing“ in Eisenstadt setzt ein klares Zeichen für eine Professionalisierung rund um Wein UND Lebensmittel – und spiegelt gesellschaftliche Verlagerungen im Konsum wider. Mit den Schwerpunkten auf Markttrends, Innovation, Internationalität und branchenübergreifender Praxis positioniert sich das Programm als Karrierehebebühne für die Zukunft des Genusses. Ergänzend sei aus jüngster Medienrecherche erwähnt: In Österreich wird der Fachkräftebedarf in Agrar- und Genussbranchen zunehmend diskutiert, wie unter anderem die taz berichtet, und Bildungsinstitutionen wie die Hochschule Burgenland gelten als flexible Ideengeber in sich wandelnden Marktrealitäten (https://taz.de). Außerdem hat die Süddeutsche Zeitung jüngst die Rolle von nachhaltigen Lebensmitteln im internationalen Marketing- und Handelskontext hervorgehoben (https://www.sueddeutsche.de). Laut der ZEIT sind berufsbegleitende Programme aktuell besonders gefragt, da flexible Weiterbildung als Schlüsselkompetenz für beruflichen Erfolg gilt (https://www.zeit.de).