Die Atmosphäre im Stadion erinnerte eher an ein Schachspiel als an Samba-Fußball: Beide Teams tasteten sich lange ab, bis ein unglücklicher Torwartfehler den Unterschied machte. Es war Luis Romo, der in der 50. Minute aufmerksam reagierte, nachdem Südkoreas Seung-Gyu Kim einen eigentlich harmlosen Ball fallen ließ. So schob Romo eiskalt ein – das entscheidende Tor des Abends. Südkorea begann energisch, zwang Mexiko zu Fehlern im Spielaufbau, aber das verpuffte ziemlich schnell. Erste Halbzeit? Wenig los. Die Kreativität blieb vor der Pause auf der Strecke, als wäre sie im Stau stecken geblieben. Nach dem Seitenwechsel legte Südkorea noch eine Schippe drauf, kombinierte druckvoll – aber am Ende fehlte die zündende Idee oder zumindest das Quäntchen Glück. Mexiko stand hinten wie eine Festung, während Südkorea anrannte, als gäbe es kein Morgen. Die beste südkoreanische Möglichkeit hatte ausgerechnet Cho, aber Rangel zwischen den Pfosten erwischte einen Sahnetag und hielt die Null fest. Kleine Randnotiz: Mit diesem Sieg kickt Mexiko jetzt im Aztekenstadion im Achtelfinale – quasi Heimvorteil deluxe.
Mexiko sichert sich mit einem knappen 1:0 gegen Südkorea drei wichtige Punkte und steht dank des Patzers vom südkoreanischen Torwart vorzeitig als Gruppensieger fest. Das Team bewies in einer defensiv geprägten Partie Nervenstärke, vor allem gegen Ende, als Südkorea das mexikanische Tor regelrecht belagerte. Mit dem Einzug ins Achtelfinale winkt nun ein Heimspiel im legendären Aztekenstadion – eine beachtliche Ausgangsposition für das weitere Turniergeschehen. Ergänzend aus aktuellen Medien: Auch die anderen Gruppen der WM stehen unter hoher Spannung, wobei einige Favoriten schwächeln, und in mehreren Partien kam es zuletzt zu hitzigen Diskussionen über Schiedsrichterentscheidungen. Öffentliche Debatten kreisen zunehmend um Fairnessfragen und die Rolle von Heimvorteilen, insbesondere bei den Gastgeberländern. Auffällig bleibt, dass sich die meisten Spiele bislang durch defensives Kalkül und wenige Torraumszenen auszeichnen, die Fans aber trotzdem für ordentlich Stimmung in den Stadien sorgen.