Immer mehr Ausbildungsbetriebe suchen nach Werkzeugen, um ihren Azubis beim Pauken für die IHK-Prüfung auf die Sprünge zu helfen – besonders bei Freitextfragen, die erfahrungsgemäß schwierig zu beurteilen sind. Der von der u-form Testsysteme GmbH entwickelte Prüfungscoach setzt genau da an. Die KI wertet Antworten nicht nur automatisch aus, sondern bietet den Lernenden direktes, konkretes Feedback. Basis dafür sind Prioritäten wie fachliche Genauigkeit und Sicherheit im Umgang mit prüfungsrelevanten Themen. Interessant: Während der Entwicklung gemeinsam mit Technologiepartner West AI wurde die KI laufend nachjustiert, um Fehler zu minimieren – ein iterativer Prozess ohne Kurzschlüsse.
Doch beim klassisch-analogen Lernen bleibt es nicht: Mit dem Chatbot Robby gibt’s für Azubi-Bewerbende jetzt eine Art interaktiven Info-Kumpel. Er soll der Generation Z helfen, ohne seitenlange Floskeln schnell an die Infos zu kommen, die bei der Ausbildungsplatzsuche gefragt sind – per Chat oder sogar per Sprache. Robby ersetzt keinen Menschen in der Beratung, aber liefert auf charmante Art und Weise relevante Antworten aus den hinterlegten Unternehmensdaten, individuell und schnell.
Rechtlich sind solche Lern-KI-Tools bislang wenig problematisch einzuordnen: Laut EU AI Act gelten Prüfungscoach und Robby als Systeme mit "begrenztem Risiko", Transparenz ist aber Pflicht. Nutzer:innen müssen wissen, dass sie es mit künstlicher Intelligenz zu tun haben. Unternehmen wie u-form profitieren inzwischen von ihrer Erfahrung in innovativen Test- und Managementsystemen im Ausbildungsumfeld, was auch an den stetig steigenden Nutzungszahlen abgelesen werden kann. Und irgendwie kommt mit jedem neuen KI-Tool ein bisschen mehr Bewegung in die doch oft angestaubte Welt der beruflichen Bildung.
KI-Tools wie der u-form Prüfungscoach und der Informationschatbot Robby bringen neuen Schwung in die Ausbildungsvorbereitung, indem sie auf die spezifischen Herausforderungen der Freitextauswertung und Informationsvermittlung eingehen. Neueste Entwicklungen zeigen, dass der Einsatz von generativer KI die Effizienz und Motivation der Auszubildenden spürbar steigert – laut einer aktuellen Studie von u-form und West AI steigt etwa die Trainingsdauer um bis zu 30 %. Auch die rechtlichen Rahmenbedingungen sind überschaubar: Der aktuelle EU AI Act stuft solche Instrumente als risikoarm ein, verlangt jedoch eine klare Transparenz für die Nutzenden. Darüber hinaus wächst das Angebot an KI-Lösungen für Ausbildungsbetriebe, etwa bei der Azubi-Bewerbung oder beim digitalen Prüfungscoaching – große Firmen wie TUI, Henkel oder Ford setzen mittlerweile auf diese Plattformen, um junge Menschen fit für die Prüfungen zu machen. Und während KI-Kritiker warnen, die persönliche Beratung könnte zu kurz kommen, zeigen Praxistests, dass die Systeme den menschlichen Kontakt eher ergänzen als ersetzen und dabei für mehr Motivation sorgen. Die Digitalisierung des Ausbildungsmarktes ist also in vollem Gang – und KI ist mittendrin, nicht nur dabei.