Das neue Veranstaltungsangebot des Hessischen Rundfunks "Eine Stunde reden" will Raum schaffen für ehrlichen, respektvollen Austausch, fernab von Social Media-Echokammern oder Talkshowrunden. In kleinen Gruppen, moderiert vom hr, reden die Teilnehmenden eine Stunde lang über Alltagsthemen, Politik oder Gesellschaftliches – alles, was die Menschen in der Region bewegt. Interessant ist, dass solche Formate aktuell immer mehr Zuspruch in ganz Deutschland erhalten: Laut taz wird bundesweit nach Möglichkeiten gesucht, direkte Demokratie und Bürgerbeteiligung zu stärken, auch um Polarisierung und Sprachlosigkeit entgegenzuwirken. Über die letzten Tage berichten mehrere Medien von ähnlichen Initiativen, z.B. lokalen Zukunftswerkstätten oder Bürgerforen, die von öffentlicher Seite finanziell unterstützt werden (Quelle: [taz.de](https://www.taz.de)). Ebenso mahnen Parteien und NGOs, dass der demokratische Diskurs im Alltag zu kurz komme, und fordern neben Wahlen und Bürgerentscheiden einfachere Formate für den Austausch (Quelle: [Süddeutsche Zeitung](https://www.sueddeutsche.de)). Parallel beschäftigen sich Journalisten auf Perspektive Daily mit dem Thema, wie Medienhäuser ihr Publikum stärker in redaktionelle Prozesse einbinden können, um das Vertrauen in Berichterstattung zurückzugewinnen (Quelle: [perspective-daily.de](https://perspective-daily.de)).