Modernas Erwägung, Biontech-Werke in Deutschland zu übernehmen, ist ein Indiz für die Verschiebung im europäischen Biotech-Markt: Während etablierte Unternehmen wie Biontech zurückschrauben, drängen internationale Konzerne auf der Suche nach neuen Standorten vor. Das politische Vorgeplänkel ist dabei fast wichtiger als die reine Wirtschaftlichkeit – ohne klare Zusagen aus Berlin wird Moderna anderweitig investieren. Interessant ist, dass viele Länder, wie etwa Kanada und Großbritannien, einen aktiveren Schulterschluss mit Biotech-Unternehmen gefunden haben, während Deutschland traditionell eher zögerlich agiert. Recherchen zeigen: Moderna beschäftigt sich verstärkt mit dem Ausbau der Produktion für mRNA-Basierte Medikamente, nicht nur für Impfstoffe gegen COVID-19, sondern zunehmend auch für neuartige Therapien gegen Krebs und seltene Erkrankungen. Die Wettbewerbsfähigkeit Europas steht laut Branchenanalysten auf dem Spiel, da US- und asiatische Konkurrenten größere staatliche Unterstützungen genießen. Aktuelle Medienberichte thematisieren zudem, dass es weltweit einen Umbruch im Pharmamarkt gibt – und Deutschland muss entscheiden, ob es vorne mithalten will oder ins Hintertreffen gerät.
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