Nächste Runde beim Literarischen Quartett: Menasse, Eilenberger und Soboczynski am Tisch

Wer auf kluges literarisches Geplänkel steht, sollte sich den 13. März 2026 vormerken: Thea Dorn lädt wieder zum „Literarischen Quartett“ ein. Mit von der Partie sind diesmal Eva Menasse, Wolfram Eilenberger und Adam Soboczynski – sie diskutieren, streiten und schwärmen über vier frisch erschienene Werke. Wer lieber ausschläft, kann die Aufzeichnung später im Streaming-Portal nachholen.

heute 11:38 Uhr | 3 mal gelesen

Die Türen des Berliner Ensembles – oder genauer gesagt, das Rang-Foyer – werden bald wieder zu einem Ort leidenschaftlicher Buchdebatten. Im nächsten "Literarischen Quartett" nehmen neben Gastgeberin Thea Dorn die Autorin Eva Menasse, der Denker und Essayist Wolfram Eilenberger sowie Feuilletonist Adam Soboczynski Platz. Vier aktuelle Romane und Sachbücher stehen diesmal auf dem Programm – eine ziemliche Bandbreite: Von Ece Temelkurans "Nation of Strangers. Unsere Heimat sind wir" über Ben Shattucks "Eine Geschichte der Sehnsucht" bis hin zu Lukas Rietzschels "Sanditz" und Siri Hustvedts "Ghost Stories". Wer mitdiskutieren will, kann am Freitag, 13. März 2026, ab 10 Uhr (Streaming) oder klassisch spätabends im ZDF einschalten. Kleine Nebenbei-Notiz: Schon Anfang Mai folgt die nächste Runde – dann vielleicht mit neuen provokanten Stimmen? Übrigens, Pressefotos und weitere Infos gibt’s nach Login auf dem ZDF-Presseportal. Für Pressekontakte darf man sich altmodisch per Telefon oder modern per Mail an das bewährte Presseteam wenden. Wie so vieles bei Literatur – ein bisschen Tradition, ein Hauch Mutation.

In der kommenden Ausgabe des "Literarischen Quartetts" führt Thea Dorn ein Gespräch mit Eva Menasse, Wolfram Eilenberger und Adam Soboczynski – wie üblich im Berliner Ensemble. Die vier setzen sich mit den Neuerscheinungen von Temelkuran, Shattuck, Rietzschel und Hustvedt auseinander, wobei Themen wie Heimatlosigkeit, Sehnsucht und Geistergeschichten den Bogen spannen. Laut aktuellen Rezensionen und Medienberichten bleibt das Format ein Scharnier zwischen klassischem Feuilleton und zeitgemäßer Medienlandschaft – viele loben die diskursive Dynamik der Sendung und die gelungene Mischung aus literarischer Fundiertheit und unterhaltsamer Streitkultur.

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