Es ist kurz nach zwei – Caracas schläft noch nicht, als plötzlich ein tiefes Grollen durch mehrere Stadtviertel zieht. Augenzeugen berichten, über der Stadt seien Helikopter gekreist, die auffällig – fast schon amerikanisch – anmuteten. Explosionen schallten zunächst gegen 2 Uhr Ortszeit, und der Krach zog sich bis etwa 2.15 Uhr. Dann wieder, einige zwanzig Minuten später, ein weiterer, wuchtiger Knall – diesmal offenbar noch näher an bewohnten Gebieten.
Kaum zu verwundern, dass die sozialen Medien rasch mit Bildern und Videos geflutet wurden: Glühende Feuersäulen, schwarze Rauchwolken, aber niemand weiß so recht, wo genau. Einige Berichte sprechen vom Süden, andere vom Osten der Stadt. Was wirklich passiert ist? Noch herrscht Ratlosigkeit.
Währenddessen kocht die Gerüchteküche – und mancher erinnert sich an die Drohgebärden von Donald Trump aus den letzten Monaten. Der US-Präsident hatte Venezuelas Regierung mehrfach scharf angegriffen und ein militärisches Eingreifen nicht ausgeschlossen. Drogenhandel, Korruption, das alles ist immer wieder in den Raum gestellt worden. Maduros Sichtweise: Die USA sind, so die Vermutung, scharf auf das Öl und hätten Interesse am Regierungssturz. Ein gewisses Paradox bleibt: Trotz der ernsten Vorwürfe hat der venezolanische Präsident Moschus dennoch gesprächsbereit gezeigt. Ob das irgendwas entschärfen kann, bleibt offen.
In der Hauptstadt Venezuelas, Caracas, kam es in einer Samstagnacht zu mehreren lauten Detonationen und ungewöhnlichem Helikopter-Verkehr, der Verdacht auf militärische Aktivitäten oder Interventionen weckte. Die Hintergründe sind bislang nebulös; soziale Netzwerke dokumentierten jedoch eindrucksvoll das Chaos mit Fotos von Bränden und Rauch. International bleibt die Lage angespannt – zwischen den USA und Venezuela herrschen seit Jahren politische Spannungen, die sich immer wieder auf das Leben der Zivilbevölkerung auswirken und Spekulationen nähren, nicht zuletzt wegen des Ölreichtums. Neuere Berichte der letzten 48 Stunden aus verschiedenen Medien kreisen weiter um die Rolle der USA, sowie um mögliche innen- und außenpolitische Umbrüche in Venezuela, vor allem angesichts wachsender Armut, Energiekrisen und der brisanten geopolitischen Lage.