Wenn es nach Wolfgang Steiger, Generalsekretär des CDU-Wirtschaftsrats, ginge, müsste KI deutschlandweit viel stärker in Werkshallen und Energieanlagen Fuß fassen. Er verweist darauf, dass sich mit smarten Automatisierungen und cleverer Vorhersage durch KI sowohl die Durchlaufzeiten in der Produktion um gut ein Drittel verkürzen als auch viele zeitraubende Aufgaben automatisieren ließen – da merkt man schon, wie das in der Praxis wirken könnte. Bemerkenswert: Laut einer aktuellen Analyse aus dem Rat bringen KI-Technologien nicht nur schlankere Abläufe, sondern machen auch den Umgang mit erneuerbaren Energien spürbar einfacher. Windräder und Solarpaneele liefern schließlich nicht immer dann Strom, wenn man ihn braucht – da helfen präzisere Prognosen durch KI enorm, um Netze stabil zu halten und Ressourcen effizienter zu nutzen. Und irgendwo zwischen Euphorie und Realismus kommt dann doch die nüchterne Bestandsaufnahme: Deutschland fehlt es einfach an Menschen mit passendem Wissen. Es hapert an Fachkräften und Know-how, was – wenig überraschend– auf die Agenda der Politik gesetzt wird. Es braucht Investitionen in Bildung und gezielte Trainings, sonst landet das Thema KI schneller in den Sonntagsreden als im Alltag der Unternehmen.
Der Wirtschaftsrat der CDU fordert eine entschiedene Förderung von Künstlicher Intelligenz in Industrie und Energiewirtschaft, nicht zuletzt, um Deutschlands Wirtschaft fit für die Zukunft zu machen. Laut Experten sollen KI-Lösungen Optimierungspotenziale bei Produktionsprozessen ausschöpfen und dazu beitragen, erneuerbare Energien besser ins Netz zu integrieren – entscheidend im Kontext der Energiewende. Allerdings gibt es handfeste Hürden: Neben dem anhaltenden Mangel an qualifizierten Fachkräften bremst vor allem ein Defizit an digitaler Kompetenz den großflächigen KI-Einsatz in deutschen Betrieben. Die politische Forderung ist klar: Mehr Investitionen in Ausbildungs- und Weiterbildungsangebote rund um Künstliche Intelligenz sind notwendig, um Anschluss an internationale Entwicklungen zu halten. Neuere Beiträge etwa aus der "FAZ" und vom "Spiegel" zeigen, dass auch EU-weit derzeit viele Unternehmen mit vergleichbaren Herausforderungen ringen – und dass KI nicht zuletzt für das Erreichen von Klimazielen inzwischen als unverzichtbar gilt.