Neue Rekordernte: Gemüsebauern in Deutschland knacken 2025 alle bisherigen Bestmarken

2025 wurde in Deutschland so viel Gemüse geerntet wie noch nie zuvor – satte 4,5 Millionen Tonnen holten die Landwirte im ganzen Land aus dem Boden.

heute 08:08 Uhr | 5 mal gelesen

Wer hätte das gedacht: Im Jahr 2025 haben Gemüsebauern in Deutschland ein neues Kapitel in ihren Erntetagebüchern aufgeschlagen. Laut den jüngsten Zahlen des Statistischen Bundesamts wurde mit 4,5 Millionen Tonnen der bisherige Ernte-Höchststand klar übertroffen. Das entspricht stolzen 8,1 Prozent mehr als im Vorjahr und sogar 13,2 Prozent mehr als der Schnitt von 2019 bis 2024. Woran liegt’s? Vielleicht wollte niemand mehr auf Gemüse verzichten – oder einfach: Die Bedingungen sind besser geworden, der Anbau wurde ausgeweitet. Rund 131.700 Hektar wurden bebaut, besonders viel in Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Bayern und Rheinland-Pfalz. Interessant: Erstmals seit mehr als 30 Jahren führen Speisezwiebeln die Hitliste an – mit 903.300 Tonnen, gefolgt von Karotten und Weißkohl. Parallel dazu hat sich auch der ökologische Gemüseanbau kräftig entwickelt; hier stammen mittlerweile 13,2 Prozent der Ernte von Ökofeldern, und die Flächen wachsen rasanter als im konventionellen Bereich. Funfact am Rand: Unter Schutzfolien wird zwar nur auf etwas über tausend Hektar angebaut, aber der Anteil des Biogemüses dort ist deutlich höher als draußen im Freiland. Da zeigt sich, wie dynamisch die Branche ist. Und klar – nicht jede Gemüseart entwickelt sich gleich. Während Zwiebeln und Weißkohl boomen, gab es bei Einlegegurken etwa einen deutlichen Rückgang.

Deutschland verzeichnet 2025 eine historische Gemüseernte mit 4,5 Millionen Tonnen, ausgelöst durch größere Anbauflächen und starke Zuwächse bei mehreren Gemüsesorten, allen voran Speisezwiebeln. Die Expansion im ökologischen Anbau bleibt auffällig: Mit einer Flächenzunahme von 17,3 Prozent (gegenüber 2019-2024) floriert die Bioproduktion, auch im geschützten Anbau unter Folien oder in Gewächshäusern. Zusätzlich zu den offiziellen Zahlen wird in aktuellen Medien berichtet, dass die wachsende Nachfrage nach regionalem und biologischem Gemüse, Wetteranomalien mit langen warmen Perioden sowie Förderprogramme für nachhaltige Bewirtschaftung die Erträge maßgeblich beeinflusst haben. Preise für bestimmte Produkte schwanken, je nach Überschuss oder Engpässen – das führt sogar zu leicht sinkenden Verbraucherpreisen bei einigen Gemüsesorten. Gleichzeitig gibt es Stimmen, die auf den steigenden Fachkräftemangel in der Landwirtschaft, die Herausforderungen durch Trockenperioden und den höheren Aufwand für die Zertifizierung im Bio-Sektor aufmerksam machen.

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