Lucas Auer hat 2025 gleich zwei DTM-Rennen für sich entschieden, wobei er einen Großteil der Saison die Meisterschaftstabelle anführte und letztlich Vize wurde. Der gebürtige Tiroler bezeichnet die DTM als seine Motorsport-Heimat – irgendwo nachvollziehbar, wenn man die Intensität und Emotionalität dieser Serie bedenkt. Nun, im zweiten Jahr mit dem Team Landgraf, will er „wieder voll angreifen“. Maro Engel, im Alltag eigentlich deutlich ruhiger als auf der Rennstrecke, startet in sein zehntes Jahr DTM – das muss man sich vor Augen führen! Nach mehreren dritten Rängen wird es dieses Mal Zeit für den großen Wurf: das Ziel ist unmissverständlich der Titel. Engel schwärmt von der DTM, spricht von packenden Duellen und der besonderen Herausforderung, die diese Serie bietet – etwas, das für Fans und Insider zum guten Ton gehört, aber in seinem Fall tatsächlich authentisch klingt. Jules Gounon, der französische „Neuzugang“ unter andorranischer Flagge, zeigte 2025 bei seiner ersten vollen DTM-Saison mehrfach, dass er zu den ganz Schnellen gehören kann – drei Podestplätze sprechen eine deutliche Sprache. Interessant: Er betont, wie viel er durch die Zusammenarbeit mit seinem Ingenieur aus dem Vorjahr gelernt habe; menschlich, ehrlich, typisch Gounon. Und dann der Youngster: Tom Kalender. Gerade mal 17 Jahre alt, im Westerwald zu Hause, taucht er nach seinem Rookie-Jahr wieder in die DTM ein – sichtlich gereift, aber immer noch mit Hunger nach mehr. Der Druck ist etwas abgefallen, das Selbstbewusstsein gewachsen. "Ich will nun näher an die anderen AMG-Fahrer heran und mich regelmäßig in den Top-10 zeigen“, sagt er – keine leeren Versprechen, wenn man seinen Ehrgeiz kennt. Teamchef Sägemüller setzt die Messlatte hoch: Der Titel muss her, zuletzt wurde er 2021 geholt, die Enttäuschung der letzten Vizemeisterjahre sitzt durchaus tief. Mercedes-AMG bringt also Routine, Gespür für den Nachwuchs und den gewissen Erfolgsdruck mit ins Rennen.
Mercedes-AMG bringt für die DTM-Saison 2026 eine markante Mischung aus erfahrenen Routiniers und jungen Talenten an den Start. Lucas Auer und Maro Engel brennen nach ihren Podesterfolgen auf den großen Triumph, während Jules Gounon seine Lernkurve und sein Potenzial unterstreichen will; Tom Kalender will nach seinem Debütjahr spürbar nachlegen. Angesichts der DTM-Ambitionen ist die Erwartungshaltung in Affalterbach hoch – der Druck, die Titelserie fortzusetzen, wächst durch den immer knapperen Kampf um die Fahrerkrone.
Ergänzende Recherche zeigt: Die DTM bleibt weiter in einer spannenden Phase, geprägt von enger Konkurrenz, technischer Weiterentwicklung und einer zunehmenden Internationalisierung – 2025/26 ist die Konkurrenz, etwa durch BMW und Audi, erneut groß, während der Verband neue Regeln zur Chancengleichheit diskutiert. Nach den jüngsten Rennen wurde auch Kritik an der Balance of Performance geäußert, um mehr Spannung zu erlauben. Zudem wird erwartet, dass noch weitere bekannte Namen und Talente einsteigen, was das Feld breiter und die Saison unberechenbarer macht.