Neues Printmagazin "Medicus": Wort & Bild Verlag wagt frischen Blick auf die Geschichte der Medizin

Was verbindet Tutanchamuns rätselhaften Tod mit den bahnbrechenden Röntgenstrahlen? Das neue Magazin "Apotheken Umschau Medicus" spürt solchen medizinischen Geheimnissen und Wendepunkten nach – überraschend, visuell und mit echtem Tiefgang.

heute 09:31 Uhr | 4 mal gelesen

Schon mal gefragt, wer dafür gesorgt hat, dass wir heute Röntgenbilder vom gebrochenen Arm sehen können? Oder wie riskant die ersten Schritte in der medizinischen Forschung eigentlich waren, als die Welt vom Unbekannten förmlich angezogen wurde? Genau das – und noch einiges mehr – bringt das druckfrische "Apotheken Umschau Medicus" auf den Tisch. Wort & Bild Verlag zündet mit dem Magazin ein neues Kapitel seiner langen Geschichte: Ein Print-Produkt für alle, die sich nicht mit Oberflächen begnügen. Klar, heutzutage scheint alles digital zu werden. Viele Verlage kapitulieren vor sinkenden Auflagen, aber ausgerechnet in ihrem Jubiläumsjahr – 70 stolze Jahre "Apotheken Umschau" – stemmt sich das Traditionshaus bewusst gegen den Strudel und setzt ein Statement für anspruchsvollen Print. Herausgeber Andreas Arntzen bringt es auf den Punkt: Das Jubiläum ist kein Vorwand für Nostalgie, sondern ein Sprung nach vorne. "Medicus" will mehr als erzählen – es will begreifbar machen, wie moderne Medizin ohne ein Verständnis ihrer Irrwege und Triumphe gar nicht möglich wäre. Erfrischend ehrlich und weit entfernt von geschönten Erfolgsgeschichten, lässt Chefredakteur Dr. Dennis Ballwieser auch Zweifel, Irrtümer und ethische Fragen gelten. Die Inhalte sind ein wilder, aber wohldurchdachter Mix: Essays und Interviews über Impfstoffentwicklung und vergessene Wegbereiterinnen wechseln sich ab mit ausdrucksstarken Fotostrecken und Reportagen, die das Publikum regelrecht förmlich mitziehen. Wer sich für Wissenschaft, Geschichte und das oft bizarre Verhältnis zwischen Körper und Gesellschaft begeistert, wird sich sofort angesprochen fühlen. Übrigens: Die Erstausgabe ist zunächst eine Art Testlauf – mit 54.000 Exemplaren an den Kiosken ab 15. Januar 2026 und etlichen Vorab-Exemplaren an Insider*innen aus Wissenschaft, Medien und Kultur. Preis? Klar, kostet etwas: 9,95 Euro für 124 Seiten – aber das ist es wert, wenn man wirklich in die Tiefe gehen will.

Der Wort & Bild Verlag präsentiert mit "Apotheken Umschau Medicus" ein beeindruckend gestaltetes, inhaltlich ambitioniertes neues Magazin, das sich in seiner ersten Ausgabe auf die großen Momente, überraschenden Irrwege und ethischen Herausforderungen der Medizingeschichte konzentriert. Gerade in einer Zeit, in der viele Printprodukte mehr und mehr verschwinden, setzt der Verlag ein auffälliges Zeichen für die Kraft von hochwertigen Magazinen – zumal Print laut aktuellen Marktzahlen und Medienanalysen weiterhin eine treue Stammleserschaft hat, insbesondere bei anspruchsvollen Sachthemen. Das neue Magazin bietet nicht nur verständlich und spannend erzählte Historie, sondern schlägt auch die Brücke zu aktuellen Debatten – etwa über Impfungen, Forschungsethik oder unbekannte Held*innen der Medizin, wie auch der gesellschaftlich getriebene Gesundheitsdiskurs zeigt. Ergänzend berichtet taz.de über eine wachsende Zahl von Publikationen, die das Thema Medizingeschichte aus gesellschaftlicher Perspektive betrachten (z. B. im Kontext von Impfungen und Public Health), während die Süddeutsche Zeitung aktuell auf die Bedeutung von Wissenschaftsjournalismus und gut kuratierten Spezialmagazinen eingeht. Spiegel.de wiederum hebt in einem aktuellen, langen Artikel hervor, wie der verständliche Rückblick auf Medizingeschichte auch dazu beiträgt, heutige Debatten über Vertrauen in Ärzte und Forschung lebendiger und fundierter zu gestalten.

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