Nürnberg feiert Kantersieg gegen Karlsruher SC – Düsseldorf nur mit Unentschieden

Mit einem deutlichen Erfolg startet der 1. FC Nürnberg in den 22. Spieltag der 2. Bundesliga, während das Parallelspiel in Düsseldorf keine Tore brachte.

heute 20:46 Uhr | 2 mal gelesen

Manchmal läuft’s einfach, als hätte jemand einen magischen Schalter umgelegt: Nürnberg fegt den KSC im eigenen Stadion mit 5:1 vom Platz. Bereits nach einer knappen halben Stunde rasselte der Ball zweimal durch Justvans beherzten Abschluss ins Netz der Karlsruher. Die Abwehr des KSC wirkte dabei überfordert und streckenweise planlos – leise Frustration auf den Rängen. Kurz vor dem Pausenpfiff macht Zoma das 3:0 – da war der Drops eigentlich schon gelutscht. Auch nach der Pause ließ Nürnberg keinen Zweifel aufkommen: Noch zwei weitere Zoma-Buden, ehe der KSC immerhin einen Elfmeter durch Wanitzek verwandelt, was am Spielausgang herzlich wenig ändert. Unterm Strich rutscht Karlsruhe in der Tabelle ab, Nürnberg springt nach vorn – vom grauen Mittelfeld hinein in den Kreis der Optimisten. Apropos graues Mittelfeld: Beim anderen Freitagsspiel zwischen Düsseldorf und Münster passierte – um ehrlich zu sein – herzlich wenig. Ein 0:0, das auf der nächsten Seite maximal als Randnotiz auftaucht.

Der 1. FC Nürnberg setzte mit einem eindrucksvollen 5:1 gegen den Karlsruher SC ein Ausrufezeichen zum Auftakt des 22. Zweitliga-Spieltags. Justvan brachte die Franken mit einem schnellen Doppelpack in Führung, Zoma steuerte drei Tore bei, während Karlsruhe offensiv wie defensiv blass blieb. Mit dem Sieg macht Nürnberg einen Sprung auf Rang acht und blickt nun mit Rückenwind aufs nächste Spiel in Bochum, während der KSC nach unten rutscht. Im zweiten Spiel des Abends durften die Zuschauer zwischen Fortuna Düsseldorf und Preußen Münster keinen Treffer bejubeln – ein torloses Remis, das wenig Fragen offenlässt, aber auch kaum neue aufwirft. Ergänzende Recherche: Das Spiel wirft auch ein Schlaglicht auf die Formkurve der Nürnberger Mannschaft und deren jungen Torschützen, insbesondere Zoma, der zunehmend zum Hoffnungsträger avanciert. Laut aktuellen Berichten in der „Süddeutschen Zeitung“ und der „Frankfurter Allgemeinen“ bestätigen diese Partie und die neuen Offensivqualitäten einen Aufwärtstrend. Darüber hinaus gab es in den letzten 48 Stunden Diskussionen um den Zustand der Plätze sowie die Belastung durch das dichte Programm, das nicht nur den KSC, sondern viele Zweitligisten betrifft.

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