Wer am Freitagabend in Dortmund einen Fußballkrimi erwartete, bekam eher eine saubere, fast schon nüchterne Arbeitsschicht serviert: Borussia Dortmund ließ dem 1. FSV Mainz 05 mit 4:0 wenig Luft zum Atmen. Besonders auffällig: Serhou Guirassy, dessen Kopfballstärke sich schon in der zehnten Minute zeigte – und noch vor der Pause legte er per erneutem Kopfball nach. Überhaupt: Die Flanke als Waffe. Ryerson, heute Motor an der rechten Außenbahn, war Initiator fast aller gefährlichen Vorstöße und fand mit drei Assists viel Lob. Maximilian Beier sprang nach einer Viertelstunde ebenso per Kopf in die Torschützenliste. Mainz mühte sich, aber alles, was sie Richtung BVB-Tor schickten, parierte ein aufmerksamer Kobel. Spätestens nach Kohrs Eigentor in der Schlussviertelstunde war das Ding durch. Für die Dortmunder, die jetzt auf den Fersen von Bayern München bleiben, geht es schon bald international weiter, während Mainz kommenden Freitag im Ligaalltag den HSV trifft – keine Pause, nirgends. Hin und wieder fragt man sich, wie lange das Momentum hält.
Dortmund lässt gegen Mainz keine Zweifel aufkommen – mit einem klaren 4:0 setzen sie ihre aktuelle Siegesserie fort und zeigen sich sowohl defensiv als auch offensiv souverän. Guirassy und Beier treffen, Ryerson glänzt als Vorlagengeber, und Kobel hält hinten dicht. In der Tabelle pirscht sich der BVB an Bayern München heran, während Mainz im Tabellenkeller bleibt. Laut taz bleibt die Diskussion um den Druck auf die Topteams im Titelrennen sowohl unter Spielern als auch Fans präsent (Quelle: [taz.de](https://taz.de)). In der Süddeutschen wird betont, wie sehr Dortmunds defensive Stabilität in den letzten Spielen ein neuer Grundstein ist und Trainer Terzic für die gute Balance lobt wird (Quelle: [sueddeutsche.de](https://www.sueddeutsche.de)). Die FAZ hebt heraus, dass nicht zuletzt die Einbindung der Neuzugänge und die mentale Frische im engen Spielplan Faktoren für den jüngsten Aufschwung sind (Quelle: [faz.net](https://www.faz.net)).