Durch den Einstieg als Mehrheitseigner bei 42watt macht OBI nicht nur einen großen Schritt Richtung klimabewusste Markenstrategie, sondern erweitert das eigene Angebot um digitale Dienstleistungen rund ums Thema nachhaltige Sanierung. 42watt bringt eine besondere One-Stop-Shop-Lösung mit, die unabhängig von festen Herstellern und Produkten arbeitet und regionale Handwerkskooperationen fördert – das verschafft dem klassischen Baumarktmodell frischen Wind und dürfte den deutschen Markt für energetische Modernisierung deutlich beleben. Branchenexperten loben diesen Trend zu mehr Service und digital integrierten Dienstleistungen als wichtigen Impuls für die Wende im Gebäudesektor. Eine aktuelle Recherche zeigt, dass die Koalition um OBI und 42watt nicht allein steht: Immer mehr Handelsunternehmen und Baumärkte in Deutschland bemühen sich inzwischen, solche holistischen Sanierungslösungen in ihr Portfolio zu integrieren. Zugleich bleibt der politische Druck für klimaschonende Gebäudemodernisierung weiter hoch: Kürzlich hat die Bundesregierung angekündigt, die Förderungen für energetische Sanierung trotz Haushaltskürzungen zu stärken, was den Markt zusätzlich stimuliert (Quelle: FAZ, SZ, taz). Zudem lassen Prognosen erkennen, dass digitale Plattformen und Beratungs-Apps, wie sie nun auch OBI anbietet, in Zukunft zentrale Anlaufpunkte für private Hausbesitzerinnen und -besitzer werden könnten. Die Zahl energetischer Sanierungen stagniert in Deutschland aktuell zwar auf hohem Niveau, aber das Potenzial für unkomplizierte All-inclusive-Lösungen wird von Branchenbeobachtern als enorm beschrieben. Auch Wettbewerb und Innovationsdruck steigen: Neue Start-ups und etablierte Anbieter liefern sich ein Rennen um die besten, einfachsten und nutzerorientiertesten Angebote (Quelle: taz, SZ, FAZ, www.zeit.de).
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