OBI baut Engagement an nachhaltigen Sanierungslösungen aus: Mehrheit an Clean-Tech-Startup 42watt gesichert

Wermelskirchen – Mit einem kraftvollen Schritt in Richtung Klimaschutz und Innovation hat die OBI Group Holding die Mehrheitsanteile an der Enovato GmbH, Eignerin des Münchener Clean-Tech-Start-ups 42watt, übernommen. OBI, Deutschlands Synonym für DIY, öffnet sich damit dem Trend, das eigene Zuhause nicht nur schöner, sondern vor allem nachhaltiger und energieeffizienter zu machen – und verspricht einen echten Fortschritt für Heimwerker*innen und Profis gleichermaßen.

heute 13:41 Uhr | 3 mal gelesen

Manchmal sind strategische Entscheidungen wie eine Art Heimwerkerprojekt für Großunternehmen: Man steckt viel Herzblut rein, schraubt und tüftelt, manchmal flucht man auch – und am Ende steht, wenn alles gut geht, ein ziemlich sinnvolles Ergebnis. So in etwa dürfte es derzeit bei OBI zugehen. Seit Herbst 2023 sind sie Partner von 42watt, einem Unternehmen, das überraschend praktisch darauf ausgerichtet ist, die Energiewende daheim möglichst unkompliziert zugänglich zu machen. Jetzt, mit der Übernahme der Enovato-Mehrheit, wollen die Wermelskirchener ganz klar zeigen, dass Fortschritt auch im Baumarkt beginnt – bei smarten Lösungen für energetische Sanierung mit digitaler Begleitung und einem Netzwerk aus echten Handwerkern vor Ort. 42watt punktet mit einem Ansatz, der vom ersten Beratungsgespräch bis zur Umsetzung und Optimierung alles abdeckt, unabhängig von vorgegebenen Produktpaletten – sowas liest und hört man selten. Das Ziel? Schritt für Schritt, von der Planung bis zur Förderung, Energieeffizienz leicht konsumierbar zu machen und dabei auch auf Bestehendes aufzusetzen. Und dass OBI jetzt ganz offiziell ins clevere Klimaschutz-Handwerk einsteigt – das passt zum Bild eines Baumarkts, der mehr will, als nur Regale zu füllen.

Durch den Einstieg als Mehrheitseigner bei 42watt macht OBI nicht nur einen großen Schritt Richtung klimabewusste Markenstrategie, sondern erweitert das eigene Angebot um digitale Dienstleistungen rund ums Thema nachhaltige Sanierung. 42watt bringt eine besondere One-Stop-Shop-Lösung mit, die unabhängig von festen Herstellern und Produkten arbeitet und regionale Handwerkskooperationen fördert – das verschafft dem klassischen Baumarktmodell frischen Wind und dürfte den deutschen Markt für energetische Modernisierung deutlich beleben. Branchenexperten loben diesen Trend zu mehr Service und digital integrierten Dienstleistungen als wichtigen Impuls für die Wende im Gebäudesektor. Eine aktuelle Recherche zeigt, dass die Koalition um OBI und 42watt nicht allein steht: Immer mehr Handelsunternehmen und Baumärkte in Deutschland bemühen sich inzwischen, solche holistischen Sanierungslösungen in ihr Portfolio zu integrieren. Zugleich bleibt der politische Druck für klimaschonende Gebäudemodernisierung weiter hoch: Kürzlich hat die Bundesregierung angekündigt, die Förderungen für energetische Sanierung trotz Haushaltskürzungen zu stärken, was den Markt zusätzlich stimuliert (Quelle: FAZ, SZ, taz). Zudem lassen Prognosen erkennen, dass digitale Plattformen und Beratungs-Apps, wie sie nun auch OBI anbietet, in Zukunft zentrale Anlaufpunkte für private Hausbesitzerinnen und -besitzer werden könnten. Die Zahl energetischer Sanierungen stagniert in Deutschland aktuell zwar auf hohem Niveau, aber das Potenzial für unkomplizierte All-inclusive-Lösungen wird von Branchenbeobachtern als enorm beschrieben. Auch Wettbewerb und Innovationsdruck steigen: Neue Start-ups und etablierte Anbieter liefern sich ein Rennen um die besten, einfachsten und nutzerorientiertesten Angebote (Quelle: taz, SZ, FAZ, www.zeit.de).

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