Mal ehrlich, in so turbulenten Zeiten einen Rekord nach dem anderen zu knacken – das schafft nicht jedes Unternehmen. Die Würth-Gruppe hat es im Jahr 2025 dennoch wieder geschafft: 20,7 Milliarden Euro Umsatz – ein Plus von 2,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr, währungsbereinigt sogar 3,2 Prozent. Beim Betriebsergebnis hält man mit 940 Millionen Euro vor Steuern Kurs. Interessant: Die Mitarbeiterzahl ist im internationalen Vergleich zwar etwas zurückgegangen (dieses Dilemma kennt vermutlich jeder Konzern mit globalen Fühlern), doch mit mehr als 86.000 Menschen weltweit, darunter 1.000 in Österreich, bleibt Würth ein Schwergewicht der Branche.
Spannend zu hören, dass die Konzernleitung trotz geopolitisch angespannter Lage und allgemein schlapper Weltwirtschaft vorsichtig optimistisch bleibt. Robert Friedmann, Sprecher der Konzernführung, spricht von Herausforderungen – logisch, die kriegt aktuell ja niemand geschenkt –, betont aber einen klaren Blick nach vorne. Diese Mischung aus Realismus und Kampfgeist, die zieht sich auch durch die Erfolge von Würth Österreich: Mit 300 Millionen Euro Umsatz (ein Wachstum von 2,5 Prozent im Vergleich zu 2024) behauptet sich das Unternehmen, obwohl das wirtschaftliche Umfeld nicht gerade warmherzig ist.
Würth als Marke ist längst mehr als Montage und Schrauben: Der Konzern hat seine Fühler in viele verwandte Bereiche ausgestreckt – von Elektrogroßhandel bis Finanzdienstleistungen. Weltweit sind mehr als 2.800 Niederlassungen in mehr als 80 Ländern aktiv, das klingt schon fast nach einer eigenen Welt. In Österreich wächst das Niederlassungsnetz ebenfalls stetig – mit über 80 Shops im ganzen Land und einer Produktpalette, die von Werkzeugen bis zu Arbeitsschutz reicht. Wer einmal einen Würth-Flyer in den Händen hatte, weiß, das Angebot ist fast absurd umfassend. Geschäftsführer Michael Hempt sieht die Zukunft vorsichtig optimistisch – und das angesichts der Umstände irgendwie auch verdient.
Die Würth-Gruppe, ein international agierender Spezialist für Montage- und Befestigungsmaterial, hat im Jahr 2025 trotz wirtschaftlicher Unsicherheiten und geopolitischer Herausforderungen einen neuen Allzeit-Umsatzrekord erzielt. Während die globale Wettbewerbsfähigkeit durch ein breites Produktangebot und strategische Expansion in angrenzende Geschäftsfelder gestärkt wurde, legten der österreichische Tochterbetrieb und dessen dichtes Filialnetz weiterhin zu. Laut aktuellen Medienberichten plant das Unternehmen für die nächsten Jahre Investitionen in Digitalisierung und den Ausbau nachhaltiger Geschäftsbereiche, um sich noch unabhängiger von konjunkturellen Schwankungen und Lieferkettenproblemen zu positionieren.