CDU bleibt in Rheinland-Pfalz Umfragen-Spitzenreiter – SPD holt stark auf

Nur noch vier Tage vor der Wahl zum rheinland-pfälzischen Landtag hält sich die CDU laut Insa-Umfrage weiterhin knapp an der Spitze – allerdings drängt die SPD deutlich näher heran.

heute 12:37 Uhr | 3 mal gelesen

Wahlen sind so etwas wie ein Stimmungstest der Gegenwart, launisch und voller Überraschungen. Laut aktuellen Insa-Zahlen für die „Bild“ (Donnerstag) darf sich die CDU in Rheinland-Pfalz auf 28 Prozent einstellen. Damit kratzt sie fast am Ergebnis von 2021 und legt sogar einen Prozentpunkt gegenüber der letzten Prognose drauf. Die SPD macht’s spannend: Sie schiebt sich mit 27 Prozent (+5) dicht dahinter – eine bemerkenswerte Aufholjagd im Vergleich zum letzten Wert. Die Grünen? Sie dümpeln weiterhin bei neun Prozent und zeigen wenig Bewegung. Interessant wird’s bei der AfD: Mit satten 20 Prozent winken starke Gewinne seit der Wahl 2021, auch wenn sie im Vergleich zur vorigen Umfrage etwas Federn lassen muss (minus drei Prozentpunkte). Unsicher bleibt der Sprung über die Fünf-Prozent-Hürde: Für Freie Wähler und Linke könnte es eng werden, beide verharren exakt bei fünf Prozent. Die Befragung fand online vom 10. bis 17. März statt, und 1.000 Menschen gaben ihren Tipp ab. Aber mal ehrlich: Wer fühlt sich schon immer so, wie er im Netz ankreuzt? Meinungen können dünn wie Frühlingsluft sein.

Die CDU führt laut der aktuellen Umfrage des Instituts Insa weiterhin knapp in Rheinland-Pfalz, büßt allerdings gegenüber vorherigen Prognosen an Vorsprung ein, da die SPD erheblich zugelegt hat. Die Grünen stagnieren, während die AfD trotz Verluste in der jüngsten Erhebung immer noch deutlich stärker abschneidet als bei der letzten Landtagswahl. Die Freien Wähler und die Linke balancieren gefährlich am Rande der Landtagshürde – nichts ist hier bereits entschieden. Aktuelle Medien geben an, dass die Endphase des Wahlkampfs zunehmend polarisiert, vor allem Themen wie Migration und Wirtschaftslage werden heiß diskutiert. In Pressekommentaren wird außerdem kritisch beleuchtet, dass Online-Umfragen – wie diese – nur ein flüchtiges Bild zeichnen, das im Wahllokal schnell verblassen kann.

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