Haarausfall ist längst zur alltäglichen Sorge geworden – und irgendwie auch zum Tabuthema, zumindest war das mal so. Heute, wo Videokonferenzen und Insta-Fotos zum Normalfall geworden sind, tritt das Thema deutlicher in den Vordergrund. Immer öfter suchen vor allem junge Menschen schon in ganz frühen Stadien nach Lösungen, nicht erst, wenn der Haaransatz schon kilometerweit gewandert ist. Die Cosmedica Clinic in Istanbul hat das bemerkt: Statt Patienten mit Schema-F zu behandeln, setzen sie mittlerweile gerne auf Kombi-Lösungen. Während die klassische Haartransplantation kahle Stellen füllt, zielt das Verfahren Regenera Activa auf Regionen, in denen noch eigenes, aber geschwächtes Haar schlummert. Anders als das bekannte PRP-Verfahren wird hier kein aufbereitetes Blut verwendet – vielmehr kommen spezielle Mikro-Transplantate aus eigenem Gewebe zum Einsatz. Aus einem kleinen Bereich entnommen, aufbereitet, dann dort eingebracht, wo das Haar schwächelt – klingt technisch, fühlt sich aber laut Aussagen wie eine kurze, ambulante Behandlung an. Überspitzt gesagt: Ein halbes Stündchen später ist man durch.
Dr. Levent Acar, der Chefchirurg der Cosmedica und ein echtes Sprachentalent – Deutsch, Türkisch, Englisch, alles kein Problem – rät oft: Je früher, desto wirksamer. Und nein, Wunder darf man nicht erwarten. Ist das Areal bereits glatze-poliert, bringt Regenera Activa keine Wunderfrisur zurück. Aber in Kombination, als Teil des VIP DHI Saphir Pakets beispielsweise, kann es bei noch vorhandenen, schütteren Zonen durchaus neuen Schwung bringen oder vorhandene Haarstrukturen stützen. Auch setzen viele PatientInnen heute auf abgestimmte Kombinationen, informieren sich, vergleichen, wollen mehr als nur Stangenware. Die Klinik sagt außerdem offen: Die Resultate hängen natürlich vom jeweiligen Fall ab, eine Patentlösung gibt’s nicht. Insgesamt, so legt es Cosmedica aus, spiegeln solche neuen Konzepte eine veränderte Erwartungshaltung wider – alles geht Richtung maßgeschneiderte Strategie, weg von alleinigen Standardlösungen.
Der aktuelle Umbruch in der Behandlung von Haarausfall lässt sich an der Cosmedica Clinic beispielhaft beobachten: Anstatt ausschließlich auf Transplantationen zu setzen, wird Regenera Activa als ergänzende Methode verwendet, um das vorhandene Eigenhaar zu stärken und zu erhalten, insbesondere bei frühem Haarausfall. Dabei handelt es sich um eine autologe Zelltherapie, die aus körpereigenem Gewebe gewonnen wird; das Verfahren unterscheidet sich somit von PRP-Anwendungen, die auf Blut basieren. Recherchen zeigen, dass der Trend zu individuell abgestimmten Therapiekonzepten sich international fortsetzt: Neben klassischen Haartransplantationen gewinnen regenerative und kombinierten Verfahren auf dem Markt an Aufmerksamkeit – dies verlangt auch von den Kliniken mehr Flexibilität und einen patientennahen, multimodalen Ansatz. Zusätzlich berichten verschiedene Quellen aktuell von einer gestiegenen Sensibilität gegenüber Haarausfall in der Gesellschaft, nicht zuletzt durch soziale Medien, die das Thema sichtbarer machen. Außerdem gibt es Debatten über die wissenschaftliche Evidenz und Dauerhaftigkeit solcher Therapien; Experten betonen die Bedeutung realistischer Erwartungen und einer sorgfältigen individuellen Diagnostik.