Die jüngste Forsa-Erhebung zementiert den Status quo am politischen Parkett: Die AfD bleibt weiterhin stärkste Partei, vor einer Union, die sich trotz kleiner Schwankungen behauptet – doch das eigentliche Drama spielt sich an der Spitze ab. Friedrich Merz erreicht mit 22 Prozent Zufriedenheit einen neuen Negativrekord als Kanzler, was sowohl in der breiten Bevölkerung als auch in den Reihen seiner eigenen Partei für Unmut sorgt. Bemerkenswert ist dabei vor allem das anhaltende Misstrauen gegenüber einer wirtschaftlichen Erholung, das offenbar auf das Bild eines schwachen Kanzlers einzahlt und möglicherweise die politische Landschaft auch in den kommenden Monaten prägen wird. Ergänzende Details aus aktuellen Berichten zeigen: Die politische Debatte um Migration und Asyl treibt die Positionierung der AfD weiter nach oben (Quelle: Tagesspiegel). Zudem berichten mehrere Medien, dass innerhalb der Koalition Unsicherheiten wegen uneinheitlicher Kommunikation bestehen, was die Zustimmung weiter belastet (Quelle: ZEIT Online). Ein dritter Trend: Angesichts außenpolitischer Krisen wächst der Ruf nach einer klareren Linie in der Sicherheitspolitik, besonders bei der Union, zugleich erhöht sich der Druck auf Merz, sich zu profilieren (Quelle: Der Spiegel).
02.12.25 12:37 Uhr