Friedrich Merz warnt Israel eindringlich vor weiteren Annexionen im Westjordanland

Mit wachsender Besorgnis verfolgt Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) die Diskussionen um mögliche Annexionen Israels im Westjordanland. Merz betonte, jeder weitere Schritt in diese Richtung könnte die ohnehin schon fragile Hoffnung auf eine Zwei-Staaten-Lösung weiter untergraben.

heute 13:50 Uhr | 4 mal gelesen

Die Bundesregierung sieht die aktuellen Pläne, insbesondere im Streitthema des E-1-Gebiets, mit großer Skepsis – und hat sich deshalb klar dagegen positioniert. Merz sagte am Dienstag: "Gerade die inzwischen heiß diskutierten Annexionsschritte würden eine Lösung des Konflikts nahezu unmöglich machen." Fast beiläufig fügte er hinzu, dass Außenminister Johann Wadephul (CDU) seine persönliche Beunruhigung direkt in Israel anbringen werde. "Wir müssen als Europäer an einem Strang ziehen und diese Warnung unmissverständlich kommunizieren", bemerkte Merz und wirkte dabei, als habe er einen langen Tag hinter sich. Übrigens: Einige im politischen Berlin fragen sich, ob diese klaren Worte auch über diplomatische Kanäle wirklich Gehör finden – und ob die israelische Seite überhaupt noch auf Druck von außen reagiert. Das Thema bleibt hochgradig explosiv, und irgendwie hat man das Gefühl: Alle mahnen, aber nichts bewegt sich wirklich vorwärts.

Friedrich Merz hat in Berlin die wachsende Besorgnis der Bundesregierung angesichts möglicher weiterer Annexionen Israels im Westjordanland betont und mahnte, das geplante Vorgehen – insbesondere im E-1-Gebiet – zu unterlassen. Er warnte, solche Schritte würden die Chancen auf eine Zwei-Staaten-Lösung drastisch verschlechtern und einen möglichen Friedensprozess weiter erschweren. Nach intensiven Recherchen zeigen aktuelle Beiträge in deutschen und internationalen Medien, dass die Debatte um Israels Siedlungspolitik und Annexionen gerade wieder aufflammt: Insbesondere der internationale Druck auf die israelische Regierung wächst, wobei sowohl aus der EU als auch von einzelnen Mitgliedsstaaten Forderungen nach Zurückhaltung laut werden. Darüber hinaus erörtert die UN aktuell die rechtlichen Implikationen einer möglichen Annexion und warnt vor einer Verschärfung der Gewaltspirale in der Region. Die Haltung der Ampel-Regierung wird in den Medien unterschiedlich bewertet: Einige sehen den Vorstoß als konsequent, andere sehen darin ein riskantes Unterfangen ohne echten Einfluss auf die regionalen Entwicklungen.

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