Friedrich Merz hat in Berlin die wachsende Besorgnis der Bundesregierung angesichts möglicher weiterer Annexionen Israels im Westjordanland betont und mahnte, das geplante Vorgehen – insbesondere im E-1-Gebiet – zu unterlassen. Er warnte, solche Schritte würden die Chancen auf eine Zwei-Staaten-Lösung drastisch verschlechtern und einen möglichen Friedensprozess weiter erschweren. Nach intensiven Recherchen zeigen aktuelle Beiträge in deutschen und internationalen Medien, dass die Debatte um Israels Siedlungspolitik und Annexionen gerade wieder aufflammt: Insbesondere der internationale Druck auf die israelische Regierung wächst, wobei sowohl aus der EU als auch von einzelnen Mitgliedsstaaten Forderungen nach Zurückhaltung laut werden. Darüber hinaus erörtert die UN aktuell die rechtlichen Implikationen einer möglichen Annexion und warnt vor einer Verschärfung der Gewaltspirale in der Region. Die Haltung der Ampel-Regierung wird in den Medien unterschiedlich bewertet: Einige sehen den Vorstoß als konsequent, andere sehen darin ein riskantes Unterfangen ohne echten Einfluss auf die regionalen Entwicklungen.