Bamf-Präsident Sommer fordert, die bislang gezahlten Rückkehrhilfen an syrische Geflüchtete deutlich zu erhöhen, um freiwillige Ausreisen attraktiver zu machen. Er betont, dass qualifizierte Personen, wie Ärzte, über Wege zur legalen Aufenthaltssicherung verfügen und daher nicht pauschal abgeschoben würden; gleichwohl gingen diese Möglichkeiten bislang selten genutzt. Darüber hinaus plädiert Sommer für eine Bleibeperspektive auch für engagierte, nichtakademische Arbeitskräfte: Wer wirtschaftlich auf eigenen Füßen steht, sollte nach seiner Vorstellung die Chance erhalten, in Deutschland zu bleiben. Weitere aktuelle Entwicklungen zeigen, dass die Debatte komplex bleibt. In den letzten Tagen berichtet die DW über eine steigende Zahl freiwilliger Ausreisen aus Deutschland, insbesondere durch gezielte Beratung und finanzielle Hilfen, was eine neue Dynamik in der Rückkehrpolitik eröffnet. Gleichzeitig beleuchtet die Süddeutsche Zeitung die Herausforderung, rechtliche und humanitäre Aspekte beim Umgang mit syrischen Flüchtlingen miteinander zu vereinen, und hebt Unsicherheiten vor allem bei Menschen mit unsicherem Status hervor. Die Zeit hebt in einem Interview hervor, dass für viele Syrer die Rückkehr trotz höherer Prämien kaum eine Option ist, wenn die Sicherheitslage im Herkunftsland als instabil empfunden wird.