Im aktuellen politischen Diskurs warnt Sebastian Fiedler (SPD) eindringlich vor einer Zunahme manipulativer Informationskampagnen, insbesondere im Kontext der bevorstehenden Landtagswahlen im Osten Deutschlands. Durch den Rückgang der Asylanträge verlieren sowohl Russland als auch die AfD, so Fiedler, entscheidende Argumentationsinstrumente, weshalb verstärkte Versuche erwartet werden, Debatten und Stimmungen durch gezielte Falschinformationen zu beeinflussen. Recherchen zeigen, dass ähnliche Warnungen aktuell auch von Sicherheitsbehörden und Cyber-Experten geäußert werden: Die Gefahr russischer und anderer ausländischer Einflussnahme auf das Wahlgeschehen nimmt offensichtlich zu – speziell über soziale Netzwerke und Messenger-Dienste. Parallel dazu zeigen Umfragen, dass das Thema Migration aktuell in der Wählerwahrnehmung etwas an Brisanz verloren hat; laut den Websites der FAZ und von Zeit Online bereiten sich Gesellschaft und Politik trotzdem verstärkt auf digitale Angriffe und Kampagnen gegen offene demokratische Meinungsbildung vor. Die CDU bewertet den Rückgang der Flüchtlingszahlen als einen Schritt zur Beruhigung des öffentlichen Klimas und sieht darin einen Beweis für den Erfolg ihrer restriktiveren Asyl- und Migrationspolitik.
heute 16:59 Uhr