Roboterarme im Einsatz: Innovation für die Elastomerbranche

Kottingbrunn, Österreich – Wenn Branchenlenker zusammenarbeiten, entstehen Lösungen für eine anspruchsvolle Zukunft.

heute 14:41 Uhr | 6 mal gelesen

Es wirkt beinahe wie ein Puzzlestück, das endlich seinen Platz gefunden hat: Maplan und KUKA haben mit der Unterzeichnung einer Absichtserklärung (Letter of Intent) ihre künftige Partnerschaft im Bereich der Elastomer-Automatisierung offiziell besiegelt. Das Besondere? KUKAs Roboterarme – nicht nur klassisch mit sechs Achsen, sondern auch als SCARA-Variante – verschmelzen künftig mit den MAP.mate-Anlagen von Maplan zu einer gemeinschaftlichen Einheit. Anwender, ganz gleich auf welchem Kontinent sie unterwegs sind, dürfen sich auf ein deutlich größeres Portfolio an Automatisierungslösungen freuen. Es geht hierbei längst nicht mehr nur um Robotertechnik an sich. Durch die Einbindung in die intelligente Steuerung MAP.commander CC werden Präzision, Prozesssicherheit und vor allem Flexibilität spürbar gesteigert. Was das für den internationalen Markt bedeutet? Die Unterstützung und Servicequalität profitieren, denn die globale Aufstellung beider Unternehmen führt zu echten Synergien. Matthias Tanzer von Maplan bringt es fast lapidar auf den Punkt: Die KUKA-Technologie ergänzt das eigene Sortiment passgenau, man könnte meinen, hier trifft Wunsch auf Erfüllung. Auf der anderen Seite verweist Reinhard Nagler von KUKA auf die Innovationskraft, die entsteht, wenn Know-how zusammenfließt und der Kunde echten Nutzen erfährt – insbesondere, wenn es um intelligente Robotik geht. Dieser Letter of Intent ist mehr als ein Papier: Eher ein Wink mit dem Zaunpfahl, wohin sich die Fertigungstechnik in der Elastomerverarbeitung demnächst bewegen wird, oder bewegen kann, wenn alles gut läuft. Ob das jetzt der Anfang einer neuen Ära ist? Wer weiß. Aber ein mutiges Signal ist es allemal.

Eine frisch besiegelte Zusammenarbeit zwischen Maplan (Österreich) und KUKA (Deutschland) zielt darauf ab, Robotertechnik und intelligente Steuerung im Bereich der Elastomerverarbeitung zu vereinen. Durch den geplanten Einsatz von 6-Achs- und SCARA-Robotern, die direkt mit der fortschrittlichen MAP.commander CC-Plattform kommunizieren können, entstehen für Anwender neue Möglichkeiten in Sachen Effizienz, Sicherheit und Flexibilität. Zeitgleich positionieren sich beide Unternehmen durch diese Kooperation mit stärkerem globalen Support und gesteigerter Innovationskraft – ein Schritt, der angesichts verstärkter Automatisierungstendenzen und des internationalen Wettbewerbsdrucks nicht überraschend kommt. Aktuelle Entwicklungen zeigen, dass die Automatisierung und Robotik in der Industrie weiter rasant zunimmt. Nach Berichten der "FAZ" nimmt die Nachfrage nach Industrie-Robotern in Europa und Asien stetig zu, gerade das Verschmelzen von Künstlicher Intelligenz mit Robotik gewinnt dabei an Bedeutung. Laut "Süddeutsche Zeitung" wächst das Interesse am Einsatz smarter Roboter insbesondere im Mittelstand, wo Geschwindigkeit und Fehlervermeidung in der Produktion immer mehr ins Zentrum rücken. Auf "t3n" wird zudem thematisiert, wie Kooperationsprojekte großer Maschinenbauer oft Impulse für neue Softwarelösungen und Innovationen setzen. Insgesamt unterstreicht die Partnerschaft von Maplan und KUKA die steigende Vernetzung und Systemintegration, die für den Erhalt der Wettbewerbsfähigkeit in Hightech-Branchen immer wichtiger wird.

Schlagwort aus diesem Artikel