Heikle Nachrichten klug verpacken – Webinar-Tipps für schwierige Kommunikation

Hamburg – Das Überbringen schlechter Nachrichten ist eine Kunst für sich: Wie schafft man es, dass die Empfänger nicht auf stur schalten oder gar verärgert reagieren? Im Webinar mit Sabine Krippl gibt es praxisnahe Methoden, wie man unangenehme Themen zugänglich vermittelt, Stolperfallen erkennt und umgeht.

heute 12:51 Uhr | 2 mal gelesen

Datum: Montag, 20. April 2026, 15:30 bis 17:00 Uhr Wer je eine Preissteigerung, Absage oder Umstrukturierung kommunizieren musste, weiß: Die richtigen Worte machen den Unterschied – nicht nur im Berufsleben, sondern genauso im Alltag. Vor allem bei Veränderungen im Unternehmen oder digitalen Umwälzungen stoßen negative Botschaften oft auf Widerstand, manchmal auf schlichte Ablehnung. Sabine Krippl, die seit zwei Jahrzehnten Unternehmen in Text und Kommunikation berät und als Mitgründerin von textwende für Klarheit sorgt, teilt in diesem Webinar aus ihrer umfangreichen Praxis Werkzeuge, mit denen sich auch schwierige Nachrichten überzeugend, manchmal sogar überraschend konstruktiv vermitteln lassen. Neben Einblicken in Wahrnehmungspsychologie und gehirngerechte Sprache stehen knackige Strategien und frische Impulse im Zentrum – nützlich für alle, die regelmäßig unangenehme Neuigkeiten zu überbringen haben. Angesprochen sind Profis aus PR, Marketing und Kommunikation, die sich für den nächsten heiklen Fall wappnen wollen oder einfach Lust haben, ihr sprachliches Handwerkszeug zu schärfen. Alltagsnah, verständlich, gelegentlich sogar mit einer Prise Humor.

Im Zentrum des Webinars steht die Frage: Wie lassen sich schwierige oder gar negative Botschaften so vermitteln, dass sie von den Zuhörern akzeptiert oder sogar positiv aufgefasst werden? Mit anschaulichen Beispielen und bewährten Methoden zeigt Sabine Krippl, wieso Empathie, transparente Sprache und das Wissen um psychologische Mechanismen entscheidend sind. Die Teilnehmenden erfahren nicht nur, wie sie ihre Kommunikation feiner abstimmen, sondern bekommen auch das notwendige Hintergrundwissen aus der Lese- und Wahrnehmungsforschung an die Hand, um Missverständnisse zu vermeiden und Vertrauen auch in schwierigen Situationen zu sichern. Durch die Recherche ergibt sich: In der aktuellen deutschen Kommunikationslandschaft wird zunehmend die psychosoziale Wirkung von Sprache thematisiert. Besonders im Zuge gesellschaftlicher Herausforderungen – von Unternehmenskrisen bis hin zur Energiewende – sind Techniken der wertschätzenden, klaren und empathischen Kommunikation gefragt wie nie. Viele Unternehmen bemühen sich derzeit um eine offene, gelegentlich selbstkritische Kommunikation, um das Vertrauen der Öffentlichkeit und ihrer Mitarbeitenden auch in stürmischen Zeiten nicht zu verspielen. Sprachliche Sensibilität, gezielte Information und die Bereitschaft, auch unangenehme Wahrheiten nicht zu beschönigen, werden dabei sowohl von Experten als auch aus gesellschaftlicher Sicht immer wieder als zentraler Erfolgsfaktor herausgestellt.

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