Manchmal überrascht das Fernsehen doch noch – zum Beispiel, wenn es am Freitag um 20:15 Uhr plötzlich heißt: Bühne frei für die 'Sisters in Crime'! Das Moderations-Duo, Karolin Kandler und Jule Gölsdorf, trauen sich, zur besten Sendezeit den deutschen TV-Krimi aufzumischen. Statt altbackener Ermittler in schwerem Mantel erwartet das Publikum hier geballte Frauenpower, ein Hauch Humor und die Lust, Dinge anders zu machen. Persönlich finde ich: Frischer Wind auf dem Bildschirm kann nie schaden. Spannend bleibt allerdings, ob das Format auch abseits der Startquote überlebt – deutsche Krimis sind doch so eine Sache für sich. (Und, mal ehrlich: Wer wollte nicht schon mal auf unterhaltsame Weise herausfinden, wie viel Kopfarbeit eigentlich in einem Fernsehkrimi steckt?) Ansprechpartner für Neugierige übrigens: Michael Ulich von Kabel Eins, der gerne weitere Details parat hält – ganz unbürokratisch per Telefon oder Mail.
Mit 'Sisters in Crime' setzt Kabel Eins auf einen neuen, weiblich geprägten Krimi-Abend. Die Moderatorinnen Karolin Kandler und Jule Gölsdorf setzen frische Akzente in der Primetime und greifen klassische Krimi-Themen mit einer persönlichen Note auf. Laut aktuellen Schlagzeilen versuchen gerade mehrere TV-Sender, innovative Formate mit moderner Besetzung und Einbindung des Publikums zu etablieren – ein Trend, der sich quer durch das Genre zieht. Zusätzlich achtet die deutsche Medienlandschaft immer stärker darauf, die Präsenz von Frauen in Hauptrollen zu betonen und den Krimi neu zu denken. Gerade angesichts aktueller Debatten um Gleichstellung und Diversität im deutschen Fernsehen positioniert sich 'Sisters in Crime' an vorderster Front, was die Sichtbarmachung weiblicher Perspektiven im Genre betrifft.