Wer hätte das gedacht: Nach krisenhaften Jahren fährt HARTL HAUS im Waldviertel ein Wachstum ein, das sich sehen lassen kann – 30 Prozent mehr Aufträge zum Jahresbeginn. Der Holzbau erlebt offensichtlich wieder eine Renaissance, was sich nicht zuletzt an den besser gefüllten Auftragsbüchern zeigt. Gerade im Hinblick auf das Jahr 2026 hat das Unternehmen schon die nächste Latte gelegt und blickt ambitioniert nach vorn, um vielleicht sogar die goldenen Jahre von vor der Krise zu toppen.
Geschäftsführer Yves Suter bringt es auf den Punkt: 'Für viele war die eigene Immobilie zuletzt unerreichbar – mit der KIM-Verordnung und all den Zinskapriolen. Dank kräftiger Gehaltserhöhungen und niedrigerer Zinsen ist die Lust auf Hausbau aber zurück.'
Bemerkenswert ist, wie sich die Nachfrage verschiebt. Während früher 'schlüsselfertig' ein Schlagwort für Neubauten war, suchen immer mehr den Umbau oder Anbau zum geerbten Haus. Eine Kundschaft, die älter geworden ist, informiert, anspruchsvoll. Energieeffizienz, alternative Heizmethoden – das ist längst mehr als ein Öko-Buzzword. Und auch hier mischt HARTL HAUS mit: Neben den Traummodulen für Neubauten steigt der Anteil von Aufstockungen und Zubauten um 30 Prozent.
Was dabei auffällt? Kunden wollen, dass ihr Haus Jahrzehnte überdauert – Robustheit, Nachhaltigkeit und echte Qualität zählen mehr denn je. Das Traditionsunternehmen setzt dabei weiterhin konsequent auf heimisches Holz, ökologische Bauweise und durchdachte Energieprozesse. Die EcoZert-Auszeichnung von Creditreform bestätigt der Firma erneut, dass Nachhaltigkeit nicht nur am Papier existiert, sondern überprüfbar, messbar und gelebter Alltag ist.
Ach ja, und dann wäre da noch der Nachwuchs: Aktuell sind 17 Lehrlinge mit an Bord, und bis Ende 2026 sollen noch mehr in Ausbildung kommen – so zementiert das Unternehmen seine Rolle als regionaler Arbeitgeber und Innovationstreiber.
Ein Familienunternehmen durch und durch: Aus Echsenbach gehen nicht nur Fertighäuser in alle Himmelsrichtungen, auch Fenster, Türen und individuelle Küchen verlassen das Werk, alles made in Waldviertel. Rund 280 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter schreiben hier die 130-jährige Erfolgsgeschichte weiter.
HARTL HAUS setzt nach turbulenten Jahren mit einem eindrucksvollen Wachstum von 30 Prozent ein deutliches Zeichen für den Aufschwung in der österreichischen Fertighausbranche. Die Rückkehr der Nachfrage, vor allem aufgrund gesunkener Zinsen und gestiegener Löhne, beflügelt insbesondere den Ausbau- und Renovierungssektor, sodass das Unternehmen nicht nur beim Neubau, sondern auch mit Umbauten und nachhaltiger Maßfertigung punktet. Neben der soliden finanziellen Entwicklung betont HARTL HAUS mit eigenem Ausbildungsprogramm und nachhaltiger Bauweise kontinuierlich seine gesellschaftliche und ökologische Verantwortung.
**Update und weitere Einordnung aus aktuellen Quellen:**
Laut [FAZ](https://www.faz.net), die auf die angespannte Situation am Immobilienmarkt eingeht, erleben Fertighaushersteller insgesamt einen Nachfrageschub, da viele Familien wegen niedriger Bauzinsen Finanzierungsmöglichkeiten nutzen und zugleich nachhaltige Baukonzepte bevorzugen. Die [Süddeutsche Zeitung](https://www.sueddeutsche.de) berichtet, dass auch in Deutschland der Fokus auf energetische Modernisierung sowie altersgerechte Umbauten wächst, während Unternehmen wie HARTL HAUS mit Qualitäts- und Nachhaltigkeitssiegeln Vertrauen aufbauen und sich gegen Billiganbieter behaupten. Nach Angaben von [taz](https://taz.de) prägt die Debatte um Klimaschutz und Wohnraumknappheit zunehmend auch den Fertighausmarkt, wobei innovative Ansätze im Holzbau und lokale Produktion als entscheidende Pluspunkte gesehen werden.