RPTU räumt im CHE-Ranking ab: Studierende loben Bedingungen für Wirtschaftswissenschaften

Die Rheinland-Pfälzische Technische Universität Kaiserslautern-Landau (RPTU) kann sich über zufriedene Wirtschaftswissenschaftler:innen freuen: Im neuen CHE Hochschulranking finden sie neben hoher Fachkompetenz auch viel Lob für Organisation, Lehre und Bibliothek. Besonders spannend: Das technische Profil und die Interdisziplinarität der RPTU bieten Studierenden echte Vorteile für die Arbeitswelt. Mehr dazu – mitsamt einigen nachdenklichen Tönen – unten im Artikel.

heute 20:52 Uhr | 2 mal gelesen

Wirtschaftsingenieurwesen: Mehr als nur Zahlen und Formeln

Der Bachelor im Wirtschaftsingenieurwesen an der RPTU ist ein echtes Hybridgewitter: Betriebswirtschaft, Volkswirtschaft, Mathe, Statistik – aber eben auch tiefe Einblicke in Bereiche wie Maschinenbau, Informatik oder Chemie. Klingt nach vollem Terminkalender, aber genau das macht die Sache reizvoll. Diese Kombination befähigt Absolvent:innen, sowohl mit Technik als auch Wirtschaft umzugehen, etwa wenn in Unternehmen mal wieder alles gleichzeitig neu gedacht werden muss. Ich frage mich manchmal: Ist diese Vielseitigkeit Fluch oder Segen? Die Nachfrage in der Industrie spricht für Letzteres.

BWL – mit dem gewissen Extra

Wer sich mehr auf klassische BWL stürzen will, kommt an der RPTU genauso auf seine Kosten. Noch dazu bietet das technische Umfeld einen Bonuspunkt, denn moderne BWL ist ohne Innovations- oder Datenkompetenz ohnehin kaum noch zu denken. Ich kann mir vorstellen, dass das Zusammenspiel von Tech- und Business-Themen gerade den Ausschlag gibt – die RPTU ist sogar eine der wenigen Unis mit einem eigenen Studiengang, der „BWL mit technischer Qualifikation“ heißt. Irgendwie gefällt mir die Vorstellung, dass BWL nicht nur Rechnen, sondern auch ein bisschen Tüfteln ist.

CHE-Ranking: Die Zahlen hinter dem guten Ruf

Im Rahmen des CHE Hochschulrankings bewerten Studierende ihre Hochschulerfahrungen quer durch 17 Kategorien. Beim RPTU-Angebot in BWL und Wirtschaftsingenieurwesen gibt es durchweg gute bis sehr gute Noten – sei es für die Bibliothek (über 4 von 5 Sternen), die Betreuung oder das Lehrangebot. Obwohl Sternebewertungen oft nach Zahlenklauberei klingen, spiegeln sie offenbar echtes Wohlfühlen wider: Besonders positiv stechen auch die Studienorganisation und die Lern- sowie Arbeitsräume heraus.

RPTU – Qualität mit Historie

Interessant: Dieses durchgehend positive Echo ist kein Ausreißer, sondern setzt eine Serie fort. In den vergangenen Jahren glänzte die RPTU schon in Fächern wie Informatik oder Naturwissenschaften. Offenbar überzeugt die Uni kontinuierlich bei Betreuung und Studienorganisation – das ist ehrlich gesagt beachtlich in Zeiten erhöhter Studizahlen und knapper Ressourcen. Klar gibt’s immer Luft nach oben, aber die Tendenz stimmt.

Was ist das CHE-Ranking eigentlich?

Das CHE-Ranking gilt als eine der detailliertesten Bewertungen für deutsche Hochschulen und wirft einen enorm breiten Blick auf mehr als 10.000 Studiengänge. Die Ergebnisse sind als Sterne und mit Farbkodierung im Netz abrufbar; ab 3,8 Sternen gibt’s „grünes Licht“. Für viele Suchende noch der geheime Kompass: Der ZEIT Studienführer, ab Mai wieder frisch gedruckt. Wer mehr wissen will, findet online die Langfassung – immerhin stehen dort die Urteile von rund 120.000 Studierenden.

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Verfasst mit gesunder Skepsis, Begeisterung für Bildung und gelegentlichem Augenzwinkern.

Quelle

Die RPTU Kaiserslautern-Landau punktet im aktuellen CHE-Ranking mit hervorragenden Bewertungen ihrer Wirtschaftsstudiengänge. Besonders gelobt werden Organisation, Betreuung und technische Ausrichtung, die vielen Studierenden eine starke interdisziplinäre Ausbildung und vielfältige Berufschancen ermöglichen. In einem größeren Kontext betrachtet, lässt sich feststellen, dass in Deutschland ein wachsendes Interesse an interdisziplinären und technisch orientierten Wirtschaftsstudien erkennbar ist. Laut Zeit Online sind Bewerberzahlen für MINT-nahe Wirtschaftsstudiengänge deutschlandweit stabil bis steigend – nicht zuletzt, weil Unternehmen zunehmend Schnittstellenkompetenz suchen. Die starke Förderung digitaler und nachhaltigkeitsbezogener Inhalte an deutschen Hochschulen, wie sie nun auch das aktuelle CHE-Ranking widerspiegelt, sichert dem Wirtschaftsingenieurwesen und verwandten Disziplinen eine anhaltend hohe gesellschaftliche Relevanz.

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