SAP will die Kosten im Zaum halten, und zwar mit einem Modell, das dreistufig ausfällt: Wenignutzer bekommen im 'Basic'-Paket 100 Euro pro Monat, in eher technischen Positionen gibt’s ein 'Pro'-Limit von 500 Euro. Eine kleine Gruppe darf mit dem 'Pro Max'-Paket bis zu 5.000 Euro monatlich KI-Dienste beanspruchen; mit Extra-Segen einer Führungskraft sind sogar einmal 50.000 Euro machbar. Details behält der Konzern bislang für sich – zumindest offiziell.
Eine Art Frühwarnsystem ist eingebaut: Knackt jemand 50 oder 80 Prozent seiner monatlichen KI-Quote, gibt’s eine Benachrichtigung. Wer konsequent am Limit operiert, muss höhere Instanzen einschalten. Die Finanzsparte arbeitet dabei Hand in Hand mit der internen IT, damit jeder einzelne Bereich weiß, wie viel Token-Geld eigentlich worin verschwindet. Ganz ehrlich – eine echte Transparenzoffensive, sagt zumindest Asam.
SAP reagiert auf den massiven Anstieg von KI-Kosten, indem das Unternehmen ein mehrstufiges Kontrollsystem zur Budgetierung je nach Nutzergruppe einführen will. Laut CEO Klein ist die Zunahme der Token-Nutzung auch ein Zeichen dafür, wie tief KI bereits in die Abläufe eingebettet ist – doch hohe Kosten fordern nun strukturierte Gegenmaßnahmen. Neben SAP wachen auch andere Technologiekonzerne über ihr KI-Budget, denn der Hype um AI lässt die Infrastrukturkosten für Hardware, Speicher und Cloud sprunghaft ansteigen; Unternehmen wie Microsoft, Google und Amazon setzen mittlerweile ebenfalls auf interne Obergrenzen und transparentere Abrechnungsstrukturen bei der KI-Nutzung. Zusätzlich verschärfen neue EU-Regularien den Druck, einen verantwortungsvollen und kosteneffizienten KI-Einsatz nachweisen zu können. Die Diskussion um Token als Abrechungsmaßstab schafft dabei völlig neue Fragen zur Steuerung von Ressourcen und Datenschutz, was die Entwicklung entsprechender Managementsysteme wahrscheinlicher macht.