Shakira & Burna Boy bleiben auf Chart-Thron – Blumengarten knapp dahinter

Shakira und Burna Boy halten sich hartnäckig mit „Dai Dai“ auf Platz eins der deutschen Single-Hitparade.

vor 25 Minuten | 2 mal gelesen

Freitagnachmittag, GfK meldet die neuesten Zahlen: Kaum Überraschungen ganz oben. Während Shakira und Burna Boy weiterhin die Nase vorn haben, bleibt das deutsche Hip-Hop-Duo Summer Cem & Billa Joe mit ihrem Song „Killy Manjaro“ ebenfalls am Ball – Platz zwei, wieder einmal. Etwas bunter wird die Runde durch das Aufeinandertreffen von Blumengarten mit Shirin David und Kitschkrieg („Gut genug“, Platz drei). So viel zur Einzelwertung. Bei den Alben dominiert Ariana Grande mit „Petal“. Direkt dahinter: Die Indie-Rocker von Jupiter Jones landen mit ihrer bittersüßen Platte „Ich trag den Sarg, Du trägst was Buntes“ auf dem zweiten Rang – ein ungewöhnlicher Kontrast zwischen Cover und Inhalt, irgendwie passend zur heutigen Musiklandschaft. Für Pashanim (früher noch Spitzenreiter) reicht es diesmal nur zu Bronze – aber wer weiß, wie das nächste Woche aussieht? Fest steht, die Charts werden weiterhin auf Basis von 90 Prozent des deutschen Musikmarktes durch die GfK unter dem Banner des Bundesverbands ermittelt. Ist das repräsentativ? Vielleicht. Am Ende hören Menschen ohnehin, was sie wollen.

Die aktuellen deutschen Musik-Charts, erhoben von GfK Entertainment im Auftrag des Bundesverbands Musikindustrie, zeigen eine bemerkenswerte Kontinuität an der Spitze: Shakira und Burna Boy behaupten die Führung mit ihrem Song „Dai Dai“. Summer Cem und Billa Joe behalten ihren zweiten Platz, Blumengarten sowie Kitschkrieg und Shirin David folgen dicht danach. Bei den Alben führt Ariana Grande vor Jupiter Jones und Pashanim. Kritisch betrachtet spiegeln diese Rankings zwar den Großteil des musik-kaufenden Publikums wider; Streaming, Social Media und virale Trends gewinnen aber parallel weiter an Bedeutung für die tatsächliche Reichweite von Songs, ein Umstand, der in den offiziellen Erhebungen nur teilweise abgebildet wird. In aktuellen Analysen finden sich außerdem Hinweise darauf, dass EM- und WM-Songs in Turnierjahren häufiger an die Spitze schießen, da sie medienübergreifend als Soundtrack gesellschaftlicher Großereignisse funktionieren. Zuletzt haben Shakiras WM-Hits besonders im deutschsprachigen Raum für Diskussionen gesorgt, weil sie teils als kulturell verbindend und teils als blitzsaubere Marketingprodukte wahrgenommen werden.

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