Siemens sieht sein Kerngeschäft, vor allem im Bereich industrieller Software und Automatisierung, auch langfristig nicht durch den Siegeszug von Künstlicher Intelligenz gefährdet. Der scheidende Finanzvorstand Ralf Thomas betont, dass Siemens in seinen Prozessen vor allem auf kreative und innovative Lösungsfindung setzt – etwas, das aktuelle KI-Systeme noch nicht wirklich leisten können. Inzwischen setzt Siemens weiter auf Akquisitionen im Technologiesektor und sieht die bisherigen Zukäufe als wertsteigernd, während die Nachfolgerin Veronika Bienert neue Impulse setzen soll. Übrigens wurde in den letzten Tagen auch berichtet, dass Siemens an neuen Partnerschaften mit Tech-Unternehmen arbeitet, um KI gezielt als Werkzeug einzusetzen – beispielsweise im Bereich 'Digital Industries' und bei nachhaltiger Produktion. Die Haltung des Managements bleibt pragmatisch: KI ist Werkzeug, kein Ersatz. Laut aktuellen Berichten haben auch andere deutsche Industriegiganten begonnen, KI-Anwendungen vor allem ergänzend einzusetzen – zum Beispiel bei der Optimierung von Lieferketten oder bei Energieeffizienz-Projekten.