Stadthitze im Visier: Wie Runge und Raintime für spontane Erfrischung sorgen – Hitzeaktionstag rückt Lösungen ins Rampenlicht

Bissendorf – Am 11. Juni schwappt das Thema Stadthitze mit dem bundesweiten Hitzeaktionstag ins öffentliche Bewusstsein – Zeit, sich mit brauchbaren Antworten auf heiße Luft und glühende Plätze zu befassen. Während städtebauliche Veränderungen oft (gefühlt) ewig dauern, zeigen Osnabrück und Konstanz, dass coole, praktische Ansätze, wie die Kälte aus Nebel, bereits heute das Stadtleben entspannen können. Im Mittelpunkt: die smarte Nebelkühlung – eine Technik, die das Prinzip der Verdunstung nutzt, um sommerliche Hitze regelrecht zu zähmen.

heute 15:00 Uhr | 3 mal gelesen

Neuer Anlauf gegen heiße Städte: Pilotprojekt für grüne Kühlung

Osnabrück ächzt wie viele Städte unter Hitzetagen – seit den 1960ern hat sich deren Zahl mehr als verdreifacht. Deswegen dreht die Stadt nun an neuen Stellschrauben: Mit dem Projekt „Grüne Klimaoase“ werden – stilecht pünktlich zum Hitzeaktionstag – am Nikolaiort grüne Flächen, regionale Gehölze und besonders robuste Pflanzen mit ausgefeilten Hochdruck-Nebeldüsen (Made in Bissendorf, von Runge) kombiniert. Ziel: Weniger Asphaltglühen, mehr Durchatmen – und das spürt jeder, der sich der Sprühnebelzone nähert.

Blick nach Konstanz: Pilotprojekte helfen, Stadthitze zu knacken

Konstanz geht schon seit einer Weile voran: Der Augustinerplatz galt als besonders aufgeheizt. Nach dem Einsatz multifunktionaler Pflanzenkübel namens Binga CoolTown (Runge) samt Hochdrucknebel von Raintime ist dort die gefühlte Temperatur oft locker 10 Grad niedriger – laut einer Studie der Stadt. Kühlung, Sitzplatz und Baumschutz in einem, gesteuert per Cloud, die zugeschaltet wird, wenn’s besonders warm wird.

Zahlen, die beeindrucken

Dass solche Anlagen wirklich helfen, zeigen die Ergebnisse:

  • 84% der Befragten haben sich aktiv im Nebel abgekühlt.
  • Im Durchschnitt blieb man 19 Minuten an Ort und Stelle.
  • Die Aufenthaltsfrequenz stieg um 30% – die Plätze wirken wie ein Magnet.
„Das Feedback aus Konstanz war so begeisternd, dass wir solche Kühlanlagen gerne in anderen Bereichen nachrüsten möchten“, so die zuständige Projektleiterin Barbara Schaar.

Sprühnebel: Von Wien bis Hameln gefragt

Spannend: Auch Wien setzt schon länger auf fest installierte Hochdruck-Nebelstelen (Raintime, Runge). Hameln stockt passend zum Hitzeaktionstag nach und integriert zusätzlich mobile CoolTown-Module. Die Nachfrage boomt: Laut Oliver Runge, Chef von Runge, setzen Kommunen wie Privathaushalte zunehmend auf Nebelsysteme, um heiße Flächen und Terrassen blitzschnell abzukühlen. „Der Wasserverbrauch bleibt dabei minimal, meist nur ein paar Liter pro Minute – und es wird keine aufwendige Klimatechnik benötigt.“

Mit 18 Düsen braucht so ein System zum Beispiel gerade mal 1,26 Liter pro Minute, setzt aber auf UV-Filter und Hygienefilter, sodass keinerlei Chemie nötig ist. Nachhaltigkeit trifft Stadtkühlung.

Über Runge:

Die Runge GmbH & Co. KG sitzt in Bissendorf bei Osnabrück und entwickelt seit über einem Jahrhundert Stadtmöbel – klassisch und smart. Der Familienbetrieb verbindet altes Handwerk mit neuen Technologien; neuerdings eben auch Nebelkühlung für Großstadtmenschen mit Hitzekoller.

Weitere Infos unter: www.runge-bank.de/themen/hitzeinseln-staedten

Foto- und Pressematerial: Digitale Pressemappe

Pressekontakt: Carina Kirchner, Runge GmbH & Co. KG, Tel.: 05402 98448-0, E-Mail: marketing@mail-runge.de

Originalquelle: Runge GmbH & Co. KG via news aktuell

http://ots.de/5ffb1b

Immer häufiger legen Hitzewellen deutsche Städte lahm. Während umfassende Stadtumbauten Zeit benötigen, wirken mobile und festinstallierte Nebelkühlsysteme als schnellen Mittel der Wahl: Nebelstelen und smarte Pflanzkübel senken die gefühlte Temperatur an stark frequentierten Plätzen sofort und messen eine hohe Akzeptanz in der Bevölkerung. Neuere Entwicklungen zum Thema Stadthitze befassen sich auch mit sozialer Gerechtigkeit (z.B. Schutz vulnerabler Gruppen), der Kombination von technischen und grünen Lösungen sowie der Integration von Sensorik zur bedarfsgerechten Steuerung – besonders in Verbindung mit Klimawandel-Strategien und Hitzeaktionsplänen, wie etwa in Berlin, was auch kürzlich von der Deutschen Welle und anderen Medien aufgegriffen wurde.

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