Stiebel Eltron stellt neuen Online-Förderrechner für Wärmepumpen vor – Staat übernimmt bis zu 80 Prozent der Kosten

Holzminden – Die kürzlich überarbeitete BEG-Förderung für Wärmepumpen bewegt die Gemüter: Trotz kontroverser Stimmen bietet sie Verbraucherinnen und Verbrauchern momentan sogar höhere staatliche Zuschüsse als zuvor. Burkhard Max von Stiebel Eltron unterstreicht: Mit dem neuen Online-Rechner auf der Homepage lässt sich ganz unkompliziert berechnen, welche Förderhöhe Eigenheimbesitzer im Einfamilienhaus tatsächlich erwarten können.

heute 12:00 Uhr | 5 mal gelesen

"Natürlich wird die Förderung auf lange Sicht zurückgefahren werden, zumal auch die förderfähigen Investitionssummen und der Klimageschwindigkeitsbonus verringert wurden", räumt Burkhard Max ehrlich ein. "Jedoch liegt der maximale staatliche Anteil bei bestimmten Familien- und Einkommenskonstellationen jetzt nicht mehr bei 70, sondern bei satten 80 Prozent – und mehr Menschen können vom erhöhten Einkommensbonus profitieren." Für den Tausch einer alten Heizung winken aktuell bis zu 22.400 Euro Zuschuss; das ist mehr als zuvor. Und Haushalte mit Kindern profitieren im Besonderen von den neuen Regelungen.

Mit dem Stiebel Eltron-Förderrechner (www.stiebel-eltron.de/foerderrechner) reicht es, ein paar Basisdaten wie Heizungsart, Alter der Anlage, geschätzte Investition und das zu versteuernde Einkommen anzugeben – und schon hat man eine relativ genaue Prognose. Max betont, dass oft nicht das gesamte Einkommen ausschlaggebend ist, sondern das steuerlich relevante – vor allem Familien profitieren von Freibeträgen. Wer mindestens ein Kind unter 18 Jahren bei sich wohnen hat, kann noch 10.000 Euro abziehen – und auch die Grenze für das relevante Haushaltseinkommen steigt von 40.000 auf 50.000 Euro. Das öffnet die Förderung jetzt für deutlich mehr Haushalte als früher.

Ab sofort Förderanträge wieder möglich – Konditionen gelten bis Anfang 2027

Nachdem die Beantragung wegen der Reform kurz ausgesetzt war, sind nun erneut sogenannte BzA-Nummern über Fachbetriebe beantragbar – Anträge können also wieder eingereicht werden. Die aktuell attraktiven Konditionen laufen bis Ende Januar 2027, danach werden die Zuschüsse Schritt für Schritt reduziert. Wer also aktuell plant, auf Wärmepumpe zu wechseln, sollte das Zeitfenster im Blick behalten. Die stufenweise Kürzung gilt als sinnvoller und transparenter Weg – angesichts knapper Kassen logisch, aber aus Verbrauchersicht immerhin langfristig planbar. Klar bleibt aber auch: Ohne Wärmepumpen ist die Energiewende kaum zu schaffen, und genau da setzt die neue Förderung an."

Kontakt bei Rückfragen: Henning Schulz, Leiter Unternehmenskommunikation, Tel. +49 (0)55 31 / 70 29 56 85, E-Mail: henning.schulz@stiebel-eltron.de

Zur Originalmeldung

Nach einer turbulenten Debatte um die BEG-Förderung hat sich herausgestellt, dass die Anpassungen für viele Haushalte sogar erheblich bessere Bedingungen schaffen – sofern sie das richtige Timing abpassen. Insbesondere Familien und einkommensschwächere Haushalte können durch erhöhte Förderquoten und erweiterte Einkommensgrenzen mehr finanzielle Unterstützung erwarten. Der unkomplizierte Förderrechner von Stiebel Eltron ermöglicht Interessierten eine einfache Abschätzung, wie hoch ihr persönlicher Zuschuss beim Umstieg auf eine Wärmepumpe sein könnte. Neu recherchiert: Seit März 2024 ist die Reform der staatlichen Heizungsförderung tatsächlich eines der meistdiskutierten politischen Themen. Laut aktuellen Presseberichten wächst die Akzeptanz bei der Bevölkerung langsam, da Unsicherheiten abgebaut werden und immer mehr Anbieter – auch Konkurrenten von Stiebel Eltron – digitale Tools für die Fördermittelberechnung bereitstellen (vgl. [faz.net](https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/unternehmen/waermepumpen-foerderung-was-verbraucher-wissen-muessen-19897570.html)). Zugleich werden Stimmen laut, die vor einem massiven Förderrückgang nach 2027 warnen – Hausbesitzende sollten deshalb abwägen, nicht zu lange zu warten, zumal mittelfristig auch die Preisentwicklung bei Handwerk und Anlagen ungewiss bleibt (vgl. [spiegel.de](https://www.spiegel.de/wirtschaft/waermepumpen-foerderung-was-sich-ab-2024-aendert-a-3e220c2d-7b18-4470-afae-f19789e7d527)). Es bleibt spannend, wie nachhaltig die Förderpolitik wirkt, da parallel auch kleinere Anbieter und viele Kommunen nachziehen und spezielle Bonusmodelle ins Leben rufen – und damit einen kleinen Flickenteppich an Möglichkeiten erzeugen (siehe z.B. [sueddeutsche.de](https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/foerderung-waermepumpe-neue-regelung-2024-1.6309985)).

Schlagwort aus diesem Artikel