Was für ein Lauf: Die Kinder- und Jugendfahrradmarke woom stampft weiter aufs Gaspedal. Gerade hat das in Wien beheimatete Unternehmen einen neuen eigenen Rekord vermelden dürfen. 107 Millionen Euro Umsatz knallen aufs Halbjahreskonto, ein sattes Plus von 19 % gegenüber dem bislang besten Zwischenergebnis des letzten Jahres. Doch für CEO Bernd Hake zählt nicht nur der frische Geldregen – für ihn ist die Rückkehr in die Gewinnzone ein mindestens ebenso großer Grund zur Freude: 'Uns gelingt der Spagat – wir bleiben werteorientiert, handeln fokussiert und stecken trotzdem Herzblut in jedes Bike.' Nicht selbstverständlich, wenn man sich das schwierige Marktumfeld ansieht, das 2026 herrscht.
Mit Innovationen, die wirklich aus der Lebensrealität von Kids und Eltern geboren werden, und einer globalen Kampagne, die für jede Menge Sichtbarkeit sorgt, zieht woom weiter Kreise: Gut 300.000 Fahrräder und über 100.000 Helme gingen allein im ersten Halbjahr an Kinder in aller Welt. Sogar ein neues Terrain betrat woom – mit woom WOW, einem 'Aufsitzspielzeug' für die Allerkleinsten. Ob Kleinkind oder Teenager, Rad oder Helm, die Dynamik des Wachstums zieht sich durch das gesamte Portfolio.
Designpreise wie der iF Design Award oder der Red Dot sprechen für sich. Produkttests von Stiftungen, ADAC & Co. beweisen – Qualität ist kein Zufall. Auch international läuft’s rund: Besonders in Großbritannien schlug woom nach der Geschäftsübernahme mit einem Zugewinn von 157 % enorme Wellen. Die Benelux-Staaten (+72 %), Skandinavien (+62 %) und die Kernmärkte DACH (+15 %) und USA (+18 %) machten ebenfalls Meter.
Und der Blick nach vorn? Ganz woom-typisch: Der Innovationsmotor bleibt an, neue Produkte wie ein E-Bike und ausgefuchste Helme stehen ins Haus. Außerdem wird schon an vielversprechenden Markteintritten und Produktpremieren für 2027 getüftelt, wie Bernd Hake durchblicken lässt.
Kleine Randnotiz: Gegründet wurde woom einst von zwei Vätern, die ihre Kinder nicht einfach auf irgendein Bike setzen wollten. Aus der Garagen-Tüftelei ist ein Marktführer geworden – Kids in über 40 Ländern fahren heute auf woom-Rädern dem Alltag davon.
woom beweist auch 2026, dass Kinder- und Jugendräder richtig Fahrt aufnehmen können: Mit einem Rekordumsatz von 107 Millionen Euro (+19 %) und nachhaltigem Gewinn fokussiert sich das Unternehmen erfolgreich auf Innovation, Qualität und Internationalisierung. Die konsequente Erweiterung des Portfolios – vom Helm bis zum Kleinkindspielzeug – zahlt sich aus, und Investitionen in Markenstärke sowie performanceorientierte Märkte wie Großbritannien, Benelux oder Skandinavien treiben die Expansion. Auszeichnungen etwa durch den Red Dot Award und Bestnoten bei Produkttests unterstreichen die Qualitätsoffensive; für das zweite Halbjahr und 2027 setzt woom auf weitere Produkt- und Markteintritte.
// Internetrecherche-Update: Auch Mitbewerber wie Puky, Cube oder Early Rider setzen zunehmend auf Designpreise, nachhaltigere Materialien und globale Expansion. Die Herausforderungen durch Lieferkettenprobleme und Konsumzurückhaltung werden jedoch europaweit deutlich. Branchenmedien analysieren, dass Hersteller agiler werden müssen, etwa durch Variabilität in der Produktion oder stärkere lokale Präsenz – gleichzeitig boomen Leasingmodelle, besonders in deutschen Großstädten (siehe aktuelle Berichte von taz, Süddeutsche und Energieblogger).