Suntory enthüllt Toki Black: Limitierter Whisky feiert Japans Innovationsgeist und kulturelles Erbe

Frankfurt – Mit musikalischer Untermalung von Terrace Martin und Jazztronik bringt Suntory den limitierten Toki Black auf den Markt. Eine Hommage an Tradition und moderne Kreativität.

heute 13:51 Uhr | 3 mal gelesen

Toki Black heißt der neue, streng limitierte Whisky aus dem Hause Suntory – ein Versuch, der nicht weniger als den historischen Entdeckergeist Japans mit der Aktualität einer pulsierenden Gegenwart in Einklang bringen möchte. Hergestellt aus peated Malt und Getreide aus der Hakushu-Destillerie, betritt Toki Black aromatisch etwas kräftigere Gefilde als sein klassischer Bruder, bleibt aber der Eleganz der Marke treu. Der Startschuss fällt nicht etwa lautlos, sondern in Kooperation mit zwei Musikern von internationalem Rang: Terrace Martin, Grammy-nominiert und aus den USA, trifft auf den japanischen Ausnahmepianisten Jazztronik (Ryota Nozaki). Wer je einen Klangteppich als Synesthesie von Geruch und Geschmack erlebt hat, weiß: Da kann etwas ziemlich Eigenständiges entstehen.

"Toki steht für 'Zeit', ein Begriff, der im Kontext der japanischen Ästhetik größere Bedeutung kaum haben könnte", so Masaki Morimoto, der Präsident von The House of Suntory. Für ihn ist der neue Whisky nicht nur Marketing, sondern ein Signal – Tradition und Innovation sind beileibe keine Gegensätze. Die neue Edition – zum ersten Mal seit zehn Jahren – richtet sich explizit auch an jüngere oder entdeckungslustige Genießer, die nach wandelbaren Geschmackserlebnissen suchen.

Die Sensorik von Toki Black ist durchaus abenteuerlustig: Bratapfel, ein florales Geißblatt, getrocknete Kräuter und ein Hauch Oregano mischen sich, bevor ein buttriger, an Karamell erinnernder Nachhall die Tür für würzige Akzente wie Nelken, Zimt und einen angedeuteten Rosmarinduft öffnet. Am Ende bleibt eine Prise weißer Pfeffer und ein sanfter Rauchschleier zurück, der lange verweilt. Ob pur oder im Mix – beispielsweise im „Toki Ginger Sour“ – weiß der Whisky zu gefallen.

Das visuelle und musikalische Rahmenprogramm rund um Jazz und Japan reicht weiter: Eine eigens entstandene Schallplatte spinnt mit einer rohen Session auf der A-Seite und einer neu interpretierten B-Seite die Fäden zwischen handwerklicher Improvisation und Experiment – Stichwort "Ichigo Ichie": Jeder Moment ist einmalig und kommt nie wieder genau so. "Wir wollten diesen flüchtigen Moment einfangen", erzählt Terrace Martin, "diese besondere Sekunde, wenn sich Neues und Altes wirklich begegnen."

Wer ein Auge auf exklusive Tropfen hat, sollte sich sputen: Die Flasche (700 ml) gibt es nur für begrenzte Zeit, 32,90 Euro als unverbindliche Preisempfehlung. Suntory bleibt dabei seiner Linie treu: Qualität, Authentizität und die Einhaltung von Herkunftsregeln aus Japan werden betont. Die JSLMA (Japan Spirits & Liqueurs Makers Association) wacht hier mit scharfen Augen.

Hinter Suntory steckt eine lange Familiengeschichte – vom legendären Gründer Torii über die Yamazaki-Brennerei bis zu den mehrfach ausgezeichneten Blendmeistern. Immer neue Akzente, von Gin bis Wodka, wurden über Jahrzehnte gesetzt. Im Jubiläumsjahr 2023 rückte einmal mehr die Kombination aus Handwerk und Innovationsfreude in den Mittelpunkt – und genau diese Haltung prägt auch den Toki Black.

Suntory bringt mit Toki Black eine limitierte Edition seines Whisky-Klassikers auf den Markt, die Tradition, Handwerk und zeitgenössische Innovation vereint – akzentuiert durch eine enge Verbindung zu Jazz und moderner Musik, verkörpert durch Terrace Martin und Jazztronik. Die Edition ist Ausdruck des Trends, dass japanische Whiskys zunehmend international als Kulturgut und Speerspitze handwerklicher Präzision wahrgenommen werden; das Haus Suntory ist weiterhin ein Garant für Transparenz bei Herkunft und Herstellung. In jüngster Vergangenheit ist die japanische Whisky-Industrie unter verstärkter Kontrolle durch Herkunftskriterien getreten: Mit neuen Regelungen für die Etikettierung setzt die JSLMA Standards, um die Authentizität zu stärken. Ergänzende aktuelle Details: Im Zuge des Booms bei japanischen Whiskys zieht Suntory weiterhin mit anderen großen Spirituosenherstellern gleich, insbesondere was Nachhaltigkeit und Innovation betrifft. Die aktuelle Kolaboration zwischen Whisky und Musik entspricht dem weltweiten Trend, Produkte mit Lifestyle-Erlebnissen zu verbinden. Auf internationalen Märkten wächst die Nachfrage nach limitierten japanischen Abfüllungen weiter rapide, was dazu führt, dass solche Editionen zunehmend zu Sammlerobjekten und Statussymbolen werden. Japans Regierung unterstützt die Whisky-Industrie sogar politisch, nicht zuletzt wegen des hohen Exportpotenzials und der Bedeutung als Imageträger für „Made in Japan“.

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