Mehr zu erinnerungskultur

Verdächtiger nach Jahrzehnten nach Münchner Brandanschlag enthüllt

Mehr als ein halbes Jahrhundert nach dem entsetzlichen Anschlag auf das jüdische Gemeindehaus in München gibt es neue Erkenntnisse: Die Generalstaatsanwaltschaft konnte dank frischer Hinweise einen mutmaßlichen Täter ausfindig machen – allerdings ist dieser längst nicht mehr am Leben.

20.08.26 09:24 Uhr

Kunsthalle am Erinnerungsort: Weimer will europäische Skulpturensammlung in Berlin etablieren

Wolfram Weimer, der parteilose Kulturstaatsminister, plant eine Sammlung europäischer Skulpturen am geschichtsträchtigen Ort in Berlin, von dem aus Hitler 1939 den Überfall auf Polen ausrief und somit den Zweiten Weltkrieg lostrat. "Ich denke an eine Glyptothek, die Kunst aus ganz Europa zusammenbringt", sagte Weimer laut Aussagen gegenüber dem 'Redaktionsnetzwerk Deutschland'.

05.08.26 00:02 Uhr

Fünf Jahre nach der Flut: Erinnern, Zusammenhalten und Hoffnung wagen – Superintendentin Müller-Bück im NRW-Landtag

Düsseldorf – Ein halbes Jahrzehnt nach der verheerenden Flutkatastrophe würdigte der nordrhein-westfälische Landtag die Opfer von damals. Während Bundespräsident Steinmeier und Ministerpräsident Wüst ansprachen, gab Superintendentin Claudia Müller-Bück in sehr persönlichen Worten eine Stimme denen, die mitten im Geschehen Hoffnung und Zusammenhalt erlebten. Ihre bewegende Rede wurde dokumentiert.

14.07.26 18:10 Uhr

Debatte um Mahnmal für RAF-Opfer: Familien fordern sichtbares Zeichen der Erinnerung

Fünf Hinterbliebene von Opfern der RAF begrüßen die Initiative von Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU), ein überregionales Denkmal für die durch die RAF Ermordeten zu schaffen. Corinna Ponto, Tochter des 1977 getöteten Top-Bankers Jürgen Ponto, äußerte in der 'Bild', ihre Familie mache sich für ein solches Gedenken stark – nicht nur aus persönlichen Gründen, sondern auch als öffentliche Mahnung an eine düstere Epoche deutscher Geschichte. Jörg Schleyer, dessen Vater Hanns-Martin Schleyer 1977 von Terroristen ermordet wurde, sagte: 'Ein sichtbares Denkmal für die Opfer ist längst überfällig – gerade jetzt, wo sich der 50. Jahrestag des sogenannten Deutschen Herbstes nähert.'

14.07.26 00:02 Uhr

Geschichte wachhalten: Fünfte Gedenkreise des Riga-Komitees

44 Vertreterinnen und Vertreter aus 34 Städten – von Hamburg über Brünn bis Wien – machen sich am 1. Juli auf den Weg nach Riga. Sie verbindet mehr als die bloße Mitgliedschaft im Riga-Komitee: Ihr Ziel ist das Gedenken an jene, die vor 85 Jahren aus deutschen Städten nach Riga verschleppt und dort ermordet wurden. Die Fahrt steht zudem im Zeichen des 25-jährigen Jubiläums der Gedenkstätte Riga-Bikernieki.

30.06.26 14:00 Uhr

NRW bleibt trotz Absage ein Partner von Yad Vashem

Auch wenn Yad Vashem Nordrhein-Westfalen als Standort für ein neues Bildungszentrum nicht ausgewählt hat, hält die Landesregierung an der Zusammenarbeit fest und betont ihr fortwährendes Engagement gegen Antisemitismus.

28.05.26 12:23 Uhr