Im Zentrum der jüngsten diplomatischen Spannungen steht die Frage, ob es tatsächlich Gespräche zwischen Iran und den USA gibt — oder nicht. Die iranische Regierung versichert offiziell, dass keinerlei Dialoge mit der Trump-Administration laufen, weder direkt noch über Mittelsmänner. Trumps Äußerungen über laufende 'detaillierte' Verhandlungen stoßen in Teheran auf offene Ablehnung. Sachlich betrachtet ist der Hintergrund diffizil: Im Zuge der Eskalation um die Straße von Hormus drohten die USA zunächst mit Angriffen auf iranische Energie-Infrastruktur, was Teheran mit der Warnung quittierte, seinerseits andere Anlagen im Nahen Osten ins Visier zu nehmen. Medienberichte zeigen, dass beide Seiten strategische Kommunikation nutzen, um Stärke und Entschlossenheit zu demonstrieren – während echte Verhandlungen offenbar noch in weiter Ferne liegen. Neue Analysen weisen zudem darauf hin, dass der Iran sich auf eine längere Konfrontation einstellt und innenpolitisch bemüht ist, Geschlossenheit nach außen zu demonstrieren.