Trump verschärft Rhetorik gegenüber Iran: Flugzeugträger-Verband entsandt

Mit scharfen Worten und einer militärischen Machtdemonstration setzt US-Präsident Donald Trump den Iran unter Druck. Eine große US-Flotte macht sich laut Trump auf den Weg in die Region.

heute 13:36 Uhr | 2 mal gelesen

Es erinnert fast an eine Szene aus einem Kriegsfilm: Donald Trump ließ verlauten, der Flugzeugträger USS Abraham Lincoln und weitere Kriegsschiffe seien auf dem Weg in Richtung Iran – „größer als alles, was vorher nach Venezuela geschickt wurde“, behauptete er. Seine Sprache? Wie gewohnt bildhaft, fast schon dramatisch: Die Armada rücke mit enormer Geschwindigkeit und „beispielloser Entschlossenheit“ vor. Zwischen den Zeilen war ein deutlicher Unterton zu spüren – Drohung und Forderung zugleich. Trump forderte das iranische Regime auf, unverzüglich über ein neues, seiner Meinung nach gerechtes Abkommen zu verhandeln. Atomwaffen müsse Teheran komplett abschwören. Er betonte, Zeit spiele gegen den Iran. Auffällig war auch seine Bezugnahme auf eine vorherige Militäroperation – Operation „Midnight Hammer“. Angeblich habe diese, so Trump, bereits zu erheblichem Leid geführt, und ein neuerlicher Angriff falle womöglich drastischer aus. Die zugespitzte Situation fiel zeitlich zusammen mit massiven Protesten gegen die Führung in Teheran. Berichten zufolge wurden bei den Unruhen Hunderte getötet – eine schockierende Bilanz, die erneut unterstreicht, wie angespannt die Lage in der Region ist.

Donald Trump hat die Spannungen mit dem Iran noch weiter verschärft, indem er eine große US-Flotte, einschließlich des Flugzeugträgers USS Abraham Lincoln, in Richtung Nahost beorderte. Seine Aussagen ergänzten den militärischen Druck durch politische Forderungen: Der Iran solle sofort neue Verhandlungen aufnehmen und dem Verzicht auf Atomwaffen zustimmen, andernfalls drohten verheerendere Militäraktionen. Die Drohungen fallen in eine Zeit anhaltender Proteste und Gewalt im Iran; zahlreiche internationale Medien berichten über Schicksale getöteter Demonstranten und drängen auf Verantwortlichkeit. Neuste Quellen berichten, dass die US-Regierung weiterhin auf eine Mischung aus maximalem Druck und diplomatischer Abschreckung setzt; der Iran wiederum reagiert mit eigenen Drohgebärden und nationalen Mobilisierungen (laut taz.de, dw.com, Spiegel.de). Zudem wird in der internationalen Presse intensiv erörtert, inwieweit wirtschaftliche Sanktionen und die militärische Präsenz das fragile Gleichgewicht in der Region weiter destabilisieren, insbesondere mit Blick auf die anstehenden US-Wahlen (Zeit.de, faz.net). Ob es zu einer direkten Konfrontation kommt, bleibt jedoch offen – hinter den Kulissen laufen laut FAZ diplomatische Manöver, um die Eskalation abzuwenden.

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