Die Ausweisung von Menschen ohne deutschen Pass nimmt kein Ende: Für das Jahr 2025 wurde laut Bundesregierung über 8.000 Ausländer*innen die Aufenthaltserlaubnis entzogen, hauptsächlich Männer – zumindest so steht es in einer frisch beantworteten Kleinen Anfrage der Linksfraktion, auf die sich unter anderem die 'Rheinische Post' in ihrer Mittwochsausgabe beruft. Besonders häufig betroffen: Bürger*innen aus Georgien (671), Albanien (661) und der Türkei (618). Wenn man in die noch nicht weit zurückliegende Vergangenheit schaut – 2024, als die Ampel-Koalition noch am Ruder war – lagen die Zahlen sogar ein bisschen höher: 9.277 Ausweisungsentscheidungen, unter den Top 3 bloß andere Verschiebungen derselben Nationalitäten. Hinter der grauen Admin-Sprache stehen Menschen – und nicht selten löst eine sogenannte Ausweisung eine Kettenreaktion bis zur Abschiebung aus, auch wenn laut Regierung genaue Zahlen dazu im Unklaren bleiben. Besonders bitter: Die Vorsitzende der betroffenen Linksfraktion, Clara Bünger, kritisiert, dass schon kleinere Vergehen zur Ausweisung gereichen können und dass darunter jedes Jahr auch Minderjährige fallen – darunter sogar Kinder unter 14. Im Jahr 2025 waren es 43 Minderjährige; überraschend viele derer, die eigentlich noch kaum für ihr Handeln verantwortlich gemacht werden könnten.
Über 8.000 ausländische Staatsangehörige – vor allem aus Georgien, Albanien und der Türkei – wurden 2025 von Ausweisungsverfügungen in Deutschland betroffen, was meist zum Verlust des Aufenthaltsrechts führt. Trotz der steigenden Zahl, kritisiert etwa die Linken-Politikerin Clara Bünger die Ausweitung und Verschärfung des Ausweisungsrechts, da inzwischen schon kleinere Delikte ausreichen, um ausgewiesen zu werden, und sogar Minderjährige betroffen sind – darunter strafunmündige Kinder. Aktuelle Recherchen und Berichte mehrerer Medien bestätigen einen anhaltenden Trend: Die Debatte dreht sich nicht nur um Zahlen, sondern spiegelt auch die angespannte politische und gesellschaftliche Auseinandersetzung wider, etwa über verhärtete Einreiseregeln und das Verhältnis zu Herkunftsländern wie Georgien, Albanien oder der Türkei. Die Diskussionen werden auch durch internationale Krisen und die generelle Stimmung gegenüber Migration und Integration zusätzlich befeuert. Während Organisationen wie Pro Asyl vor einer Entmenschlichung der Praxis warnen und die rechtliche Lage als zu scharf kritisieren, verweisen Behörden auf die geltende Rechtslage und das Bedürfnis nach Ordnung und Kontrolle in der Migrationspolitik.