US-Militäraktion: IS-Spitzenfunktionär in Afrika ausgeschaltet
Das Weiße Haus berichtet, dass bei einer gemeinsamen Mission nigerianisch-amerikanischer Kräfte ein führender Kommandeur des Islamischen Staates getötet wurde. In einem Statement auf Truth Social betonte der frühere US-Präsident Donald Trump, der Einsatz habe 'unter seiner Leitung' stattgefunden und die Schlagkraft der Extremisten deutlich verringert. Laut Trump handelte es sich beim ausgeschalteten Ziel um Abu-Bilal al-Minuki, von ihm als einer der mächtigsten Terroristen weltweit eingestuft.
heute 08:35 Uhr | 2 mal gelesen
Trump ließ durchblicken, al-Minuki habe sich offenbar sicher gefühlt, während er sich auf afrikanischem Boden verborgen hielt – was sich als fataler Irrtum herausstellte. Die Vereinigten Staaten, bemerkte Trump ein wenig selbstzufrieden, hätten verlässliche, weitreichende Informationsquellen genutzt, um den Aufenthaltsort des IS-Anführers zu enttarnen. Den Nigerianern zollte er ausdrücklich Anerkennung für die Kooperation. Interessant ist, dass Trump schon in der Vergangenheit dazu tendierte, militärische Schläge in Nigeria nicht nur zu genehmigen, sondern explizit anzuordnen, vor allem seitdem Berichte über gezielte Übergriffe des Islamischen Staates auf christliche Gemeinschaften die Runde machten. Ein Aspekt, der immer wieder durchsickert: Für Trump bleibt der Kampf gegen ISIS auch eine Frage nationaler und religiöser Verteidigung – ganz unabhängig von globalpolitischen Debatten.
Die Tötung von Abu-Bilal al-Minuki durch das US- und nigerianische Militär markiert laut US-Behörden einen bedeutenden Rückschlag für den IS in Afrika. Viele Experten stellen allerdings die tatsächliche Reichweite und Bedeutung dieses Schlags für die Organisation infrage – zumal der IS oft in dezentralen Strukturen operiert und neue Führungspersonen schnell aufrücken. Die Kooperation zwischen den Sicherheitsapparaten beider Staaten spiegelt das weiter andauernde Problem eines erstarkenden Islamismus in Westafrika wider. Zusätzlich zu den allgemeinen Informationen gibt es aktuelle Analysen, nach denen sich islamistische Gruppen in der Sahelzone zunehmend gegenseitig bekämpfen und Staaten wie Nigeria vor massiven sicherheitspolitischen Herausforderungen stehen.