Freitag, ein typischer Tag für Musikfans auf der Suche nach frischen Chart-Platzierungen – und diesmal mit einer kleinen, aber feinen Überraschung: Versengold, die aus Norddeutschland stammende Folk-Rock-Truppe, hat mit 'Eingenordet' das Rennen um die Chartspitze gemacht. Nach Angaben der GfK, die das Ganze regelmäßig akribisch auswertet, kann sich außerdem die Metal-Formation 'Beyond The Black' mit 'Break The Silence' auf Rang zwei einreihen. Währenddessen hat Taylor Swift mit 'The Life Of A Showgirl' ihren Spitzenplatz verloren und findet sich vorerst auf Platz drei wieder. Apropos Singles: Joe Keery, besser bekannt als Djo oder als Schauspieler aus 'Stranger Things', schiebt sich mit 'End Of Beginning' auf den zweiten Rang und sitzt nun zwischen Taylor Swift – die in dieser Kategorie mit 'The Fate Of Ophelia' ihren elften Sieg feiert – und dem Track 'Golden' von Audrey Nuna, Ejae und Rei Ami, der einen Schub dank des Netflix-Films 'KPop Demon Hunters' bekommt. Die GfK Entertainment erstellt diese Charts im Auftrag des Bundesverbandes Musikindustrie. Immerhin: Die Werte repräsentieren einen Großteil des deutschen Musikmarktes, etwa 90% der Verkäufe fallen ins Gewicht. Ob das ein Spiegel der echten Geschmäcker ist? Darauf eine eigene Playlist.
Versengold erobert erstmals in ihrer Bandgeschichte mit dem Album 'Eingenordet' die Chartspitze der deutschen Alben und setzt sich damit überraschend gegen internationale Acts wie Taylor Swift und Beyond The Black durch. Unterstützt wird dies durch einen anhaltenden Trend zu deutschen Musikproduktionen, der auch andere Genres wie Metal–hier vertreten durch 'Beyond The Black'–an die Spitze bringt. Unterdessen dominiert Taylor Swift weiterhin die Single-Charts, doch auch Schauspieler Joe Keery (Djo) und Musikerinnen aus dem K-Pop-Umfeld mischen die besten Plätze ordentlich auf.
Weitere Details: Laut Recherchen der letzten 48 Stunden wird der Erfolg von Versengold in diversen Feuilletons als Signal an die Musikbranche gedeutet, dass handgemachte, deutschsprachige Musik auch gegen Streaming-Giganten bestehen kann. Außerdem gibt es Hinweise darauf, dass der aktuelle Charts-Mix die wachsende Genre-Vielfalt in Deutschland widerspiegelt. Viele Medien heben zudem hervor, wie die starke Präsenz weiblicher Superstars wie Taylor Swift und neue K-Pop-Acts die üblichen Hitparaden aufwirbeln.