Nicht selten tanzt die Wall Street auf dem Drahtseil geopolitischer Nachrichten, aber an diesem Mittwoch überwog der Optimismus: Der Dow Jones verbuchte ein solides Plus, während der breiter gefasste S&P 500 und die Tech-Werte des Nasdaq noch stärkere Fortschritte zeigten. Ausschlaggebend war wohl ein Bericht aus der „New York Times“, laut dem Iran-Agenten der CIA Gesprächsbereitschaft für das Ende der aktuellen Krise signalisiert hätten. Beeindruckend, wie Börsianer schon auf Andeutungen diplomatischer Entspannung reagieren – als ob Worte allein reichen würden, um Kurse zu heben. Dazu passte auch Trumps Ansage, US-Handelsschiffe künftig militärisch zu eskortieren; eine Maßnahme, die sicherheitspolitisch wie psychologisch wirkt. Abseits der Börsen: Der Euro gewann an Stärke, ein kleiner Triumph zumindest auf dem Devisenmarkt. Hingegen verzeichneten sowohl Gold als auch Öl moderate Preissteigerungen – eine Art Absicherung und Zeichen, dass die Unsicherheit nicht einfach verpufft.
Die US-Aktienmärkte schlossen den Handelstag mit deutlichen Zuwächsen, befeuert vor allem durch Anzeichen möglicher diplomatischer Annäherung zwischen den USA und Iran. Während die Aktienkurse stiegen, kletterten auch Gold- und Ölpreise leicht, was auf eine weiterhin bestehende Unsicherheit an den Märkten hindeutet. Laut aktuellen Berichten entwickelt sich die Lage am Persischen Golf dynamisch weiter: Während iranische Stellen nach Angaben der New York Times Bereitschaft zu Gesprächen signalisieren, spitzt sich die Lage mit US-geführten Eskortmissionen in der Straße von Hormus zu, wobei politische und wirtschaftliche Interessen zunehmend miteinander verflochten sind.