WM 2026 im Fokus: Hitziges Remis zwischen Portugal und DR Kongo

Im Gruppenspiel der Fußball-WM 2026 trennten sich Portugal und die DR Kongo nach spannenden 90 Minuten nur unentschieden – ein Resultat, das für beide Teams ein Wechselbad der Gefühle bedeutete.

heute 21:11 Uhr | 5 mal gelesen

Der Mittwochabend war alles andere als eintönig: Schon in der 6. Minute ließ Joao Neves die portugiesische Bank jubeln, nachdem Pedro Neto eine Flanke punktgenau auf seinen Kopf zauberte – so früh lag Portugal vorne. Aber, und das ist typisch für so ein WM-Spiel auf Augenhöhe, ließ das Tempo danach seltsam nach – als hätten beide Seiten plötzlich Respekt voreinander bekommen. Die Kongolesen standen hinten sicher und verlegten sich auf Konter, wobei sie – sagen wir es ehrlich – nicht sonderlich gefährlich wurden. Trotzdem: Warmspielen allein reicht eben selten zum Sieg. Erst kleine Vergehen brachten Emotionen ins Spiel: Erst Silva, dann Mbemba, beide mit Gelb verwarnt. Trotzdem tat sich an der Spielrichtung wenig und ehrlich gesagt, es roch schon fast zu eindeutig nach portugiesischer Kontrolle. Bis zur fünften Minute der Nachspielzeit vor dem Pausentee – plötzlich tauchte Wissa nach einer Masuaku-Flanke völlig frei auf und köpfte zum Ausgleich. Ein Paukenschlag! Immerhin ist es der erste WM-Treffer für die DR Kongo überhaupt. Historisch? Ja – und irgendwie schön, gerade in einem Match, das fast schon vor sich hinplätscherte. Nach dem Seitenwechsel: Das gleiche Spiel. Portugal mit Ballbesitz – jede Menge sogar –, aber die Kongolesen so diszipliniert und abgeklärt, als laufe ein zäher Film ohne überraschende Wendung. Die Europäer fanden einfach keine Lücken. Ein paar frische Kräfte kamen von der Bank, bei beiden Teams. Doch letztlich blieb es beim 1:1. Leistungsgerecht, vielleicht sogar lehrreich für beide Seiten – Fußball schreibt eben oft die besten Geschichten, wenn keiner so ganz damit rechnet.

Das torarme 1:1 zwischen Portugal und der DR Kongo bei der WM 2026 markiert für die Afrikaner einen historischen Moment: Der erste WM-Treffer der Teamgeschichte durch Yoane Wissa. Während Portugal trotz früher Führung und hohen Ballbesitzwerten keine wirkliche Dominanz ausspielen konnte, hielt die DR Kongo diszipliniert dagegen und verdiente sich am Ende das Remis. Mit Blick auf andere Berichte wird deutlich: In der Gruppe ist damit weiter alles offen, und insbesondere das kongolesische Team wird als Überraschung gehandelt, nachdem ihr Punktgewinn für große Begeisterung im eigenen Land sorgte.

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