Anne-Marie Waldeck, die in Großproduktionen wie NCIS: Tony & Ziva und Vienna Blood auftaucht, ist weit mehr als ein bekanntes Gesicht im internationalen Schauspiel. Sie bringt tänzerische Leichtigkeit, eine stimmliche Bandbreite und eine beachtliche Sprachgewandtheit ins Spiel – das ist selten. Jüngst stand sie zusammen mit LPS, alias Leo Philipp Schmidt, musikalisch im Licht der Biennale in Venedig. Ihr Song 'Die Reise' ist so etwas wie der Soundtrack für den Moment, in dem man merkt: So kann es nicht weitergehen. Man ist plötzlich konfrontiert mit all den kleinen Entscheidungen, Abwegen, dem Sog des Alltags, dem Glanz einer Bühne, die einen irgendwann nicht mehr erfüllt.
In solchen Liedern klingt oft mehr Wahrheit als uns lieb ist – da ringt jemand mit sich, sucht draußen und drin nach dem Neuanfang, stolpert durch Unsicherheiten, hält den Kopf aber hoch. Überraschenderweise ist das gar nicht nur Melancholie, sondern auch sowas wie: Mut zur Lust am Unbekannten. Flankiert von Musikern aus Texas, Berlin, Kanada, Zypern, mit einer Choreografie von Carla Oya und dem Recording im ehrwürdigen Berliner Meistersaal, wächst aus dem Song eine künstlerische Kollaboration, die fast um den Globus reicht. Spannend finde ich: Das Stück ist musikalisch so gebaut, dass es einen mitzieht – beherzt, fast insistierend, und lädt dazu ein, den eigenen kleinen Aufbruch zu wagen.
Man vergisst leicht, dass innere Veränderung selten leise daherkommt. Wie oft verpasst man die Abbiegung, merkt erst viel zu spät, dass man eigentlich ganz woanders hinwollte? Genau diese Spannung – zwischen Anpassung, Zögern, dem wackeligen ersten Schritt – fangen Song und Video ein. Wenn Waldeck singt, scheint sie zu sagen: Geh los. Hab keine Angst, du triffst dich irgendwann selbst – unterwegs, vielleicht in Gesellschaft anderer Mutiger.
Anne-Marie Waldeck, bekannt aus internationalen TV-Produktionen, hat sich für das Musikprojekt 'Die Reise' von LPS (Leo Philipp Schmidt) mit Musiker:innen auf der ganzen Welt vereint und ein modernes Lied über Neuanfänge und innere Aufbrüche geschaffen. Der Song, uraufgeführt bei der renommierten Biennale in Venedig, zieht Parallelen zwischen glamourösem Scheinwerferlicht und der Notwendigkeit, seinen eigenen Weg abseits aller Erwartungen zu finden. Das Stück basiert auf der Idee, dass echte Veränderungen mit Mut und Selbstreflexion beginnen – musikalisch geleitet von einem multinationalen Ensemble und unterstützt durch kreative Mitstreiter bis hin zur Choreographie und Aufnahme in Berlin.
Ergänzende Recherchen zeigen, dass Anne-Marie Waldeck sich besonders durch ihr vielsprachiges Talent und ihre Fähigkeit zwischen Theater, Film und Musik zu wechseln, abhebt. 'Die Reise' selbst ist in aktuellen Diskursen rund um persönliche Entwicklung, Veränderungen und das Loslassen falsch gewählter Lebenswege hochaktuell und trifft damit einen gesellschaftlichen Nerv. Der Song ist derzeit auf Streaming-Plattformen und YouTube verfügbar und spricht mit seinen emotionalen Texten und der energievollen Melodie eine wachsende Fangemeinde an.