Spannende Impulse 2026: Was das Erste und die ARD Mediathek planen

Von engagierten Diskussionsrunden bis hin zu überraschender Serienkunst: Die ARD hat für 2026 ein vielschichtiges Programm zwischen Debatte und Drama angekündigt.

heute 10:49 Uhr | 2 mal gelesen

Die ARD setzt 2026 ein deutliches Zeichen: Politische Debatte, niveauvolle Unterhaltung und auffallend breite Sportangebote verschmelzen zu einem abwechslungsreichen Kanon in Fernsehen und Mediathek. Christine Strobl, die ARD-Programmdirektorin, bringt es recht bildhaft auf den Punkt – an manchen Tagen fühlt es sich so an, als könne man mit einer einzigen Fernbedienung nicht nur zwischen Genres, sondern auch zwischen ganz unterschiedlichen gesellschaftlichen Stimmungen hin- und herspringen. Die Vielstimmigkeit bleibt dabei ein Anspruch, auch im Talk: Mit 'Caren Miosga', 'Maischberger', 'Hart aber fair' und einem Townhall-Format mit Louis Klamroth steht das Jahr deutlich im Zeichen des Austauschs – nicht immer bequem, aber wer will schon ewige Einigkeit? Oliver Köhr betont den besonderen Journalismus in Wahljahren, in denen Orientierung und Diskussionsraum gefragt sind. Die ARD will alle Landtagswahlen umfassend begleiten, von vertiefenden Wahlsendungen am frühen Abend bis hin zu Sondersendungen, Reportagen und einer extra langen Tagesschau. Ein weiteres Highlight: Die Auswahl für den Eurovision Song Contest – ein Duo aus Barbara Schöneberger und Hazel Brugger wird erstmals gemeinsam die deutsche Finalshow moderieren. Auch Reality-Formate und Serienproduktionen erhalten mehr Spielraum. Besonders schräg dürfte die neue Impro-Dramedy 'Friesenjunkies' werden, die auf einer Sylter Entzugsklinik spielt. Dazu wagt sich die ARD an die Neuinterpretation des Thriller-Mythos 'Mabuse'. Im Doku-Bereich sind persönliche Geschichten wie das No Angels-Jubiläum und global aufgeladene Themen wie der 11. September 2001 im Fokus. Fans von Reihenproduktionen können sich auf neue Serien und das Finale von 'Babylon Berlin' freuen. Die Sportabdeckung bleibt opulent: Olympische Winterspiele, Fußball, Handball, Leichtathletik — alles crossmedial in TV und online. Auch bekannte Gesichter, wie Bastian Schweinsteiger als Experte, bleiben dem Publikum erhalten. – Manchmal wird Fernsehen, so scheint es, fast wieder zu einem digitalen Lagerfeuer.

2026 positioniert sich die ARD mit einer auffallend vielseitigen Programmstrategie – ein Mix aus politischem Dialog, groß inszenierter Unterhaltung, dokumentarischer Tiefe und sportlichen Großereignissen, alles online wie klassisch ausgespielt. Die Verzahnung zwischen klassischen Sendungen und exklusiven Mediathekinhalten wird weiter gestärkt; neue Serien, Dokus und Formate wie ein Townhall-Konzept sollen jüngeres Publikum und bisherige ARD-Fans gleichermaßen ansprechen. Ergänzend: Laut jüngster Berichterstattung wird speziell auf Interaktivität und Community-Building gesetzt. Nutzerbeteiligung, etwa bei politischen Formaten und Votings im Reality-Bereich, soll ausgebaut werden (Quelle: www.taz.de). Für das Serienjahr 2026 erwartet die ARD erneut eine Zunahme eigenproduzierter, kontroverser Stoffe gegenüber lizenzierten Inhalten, mit Fokus auf Diversität und Gegenwartsbezug (Quelle: www.sueddeutsche.de). Darüber hinaus setzt die ARD weiter auf Umwelt- und Gesellschaftsdokus und will den Spagat zwischen Mainstream und Experiment wagen, wie verschiedene Programmvorschauen der letzten Tage zeigen (Quelle: www.spiegel.de).

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